Florian Stumfall

28.06.2026

Deutschland? Lernen von Südafrika!

Wie bekannt, sorgt in Deutschland der Umstand für wachsenden Unmut, daß die einheimische arbeitende Bevölkerung von der Regierung mit immer größeren Belastungen belegt wird, während Zuwanderer, auch die ungezählten Illegalen, in dem Moment, wo sie deutschen Boden betreten und im Bedarfsfall das Wort „Asyl“ hervorbringen, dann aller irdischen Sorgen ledig sind. Wie lange das noch einigermaßen gut gehen kann, weiß man nicht; eines jedenfalls muß nicht sein: daß man sich nämlich über den Höhenflug der AfD wundert.

Für manche geht es aufwärts, ohne Anstrengung (Symbolbild von LEEROY Agency auf Pixabay).

Ein Blick ans andere Ende der Welt

Solche Verhältnisse sind weltweit einmalig, und wenn man schon den globalen Vergleich bemüht, lohnt sich ein Blick ins ferne Südafrika. Dort gibt es seit Wochen Unruhen und teils gewaltsame Demonstrationen, die unter dem Motto stehen: „Ausländer raus“.

Wer aber meint, diese Spitze richte sich gegen die Weißen, der irrt. Vielmehr sind damit Zimbabwer oder Malawier oder Angehörige anderer Völker aus der Nachbarschaft gemeint. Diese nämlich sind vielfach schon seit der Zeit der weißen Regierung als Gastarbeiter im Land und zeigen sich im großen und ganzen auffallend arbeitsam und redlich.

Dies aber stört die einheimische schwarze Bevölkerung, von welcher eine Mehrheit glaubt, weil sie nun schwarz regiert werden, müßte ihnen alles zufliegen, ohne Müh und Plage. Den Fleiß der Gastarbeiter aber empfinden sie als ein unerwünschtes, bedrohliches Beispiel, welches die Regierung veranlassen könnte, auch von ihnen selbst mehr zu verlangen.

Die verkehrte Welt

Es ist also genau umgekehrt wie in Deutschland. Hier arbeiten die Deutschen und schleppen die anderen mit, dort arbeiten die Fremden, während sich die Südafrikaner lieber von der Apartheid erholen, die nunmehr über 30 Jahre zurückliegt.

Andere Länder, andere Sitten. Aber vielleicht könnte man das südafrikanische Modell auch für Deutschland erwägen – als kulturelle Bereicherung.

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