von mmh 25.06.2026 13:30 Uhr

Treffen in Bozen: Kampf gegen Hass im Netz verstärken

Der Schutz von Minderjährigen in den Medien, der Kampf gegen Hass im Internet und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Institutionen standen im Mittelpunkt eines ersten offiziellen Treffens zwischen dem Landesbeirat für das Kommunikationswesen und dem Regierungskommissariat in Bozen.

Treffen im Regierungskommissariat: (v.l.n.r.) Schnitzer, Gögele, Travaglini und Lucchi. (Foto: LBK)

Präsidentin Judith Gögele traf sich dazu mit Regierungskommissarin Maddalena Travaglini. An dem Austausch nahmen auch die Beiratsmitglieder Graziano Lucchi und Thomas Schnitzer sowie Koordinator Fabian Thaler teil.

Fokus auf Minderjährige und Hass im Netz

Im Rahmen des Gesprächs wurden mehrere aktuelle Themen vertieft. Besonders diskutiert wurde die mediale Berichterstattung über Minderjährige, wenn diese teilweise identifizierbar sein könnten. Ebenso standen Hasskommentare im Internet und Cybermobbing auf der Agenda.

Ein weiteres Thema war die Möglichkeit, die Zusammenarbeit mit den Ordnungskräften auszubauen. Ziel ist es, die Weiterleitung von Meldungen durch Betroffene von Hass im Netz sowie durch Bürger zu erleichtern – insbesondere bei Problemen rund um die Korrektheit der Kommunikation.

Gemeinsame Interessen erkannt

Sowohl Gögele als auch Travaglini zogen nach dem Treffen eine positive Bilanz. In mehreren Bereichen habe sich gezeigt, dass gemeinsame Interessen und bedeutende Übereinstimmungen bestehen.

„Das besonders anregende und konstruktive Gespräch hat den Eindruck vermittelt, dass tatsächlich gemeinsame Interessen, bedeutende Bereiche der Übereinstimmung sowie ein konkretes Potenzial sowohl für Vernetzungsaktivitäten als auch für eine zukünftige Zusammenarbeit bestehen“, erklärten die beiden übereinstimmend.

Neben den konkreten Themen wurde auch die Verantwortung der Politik sowie die Bedeutung einer engen Vernetzung verschiedener Institutionen im Land hervorgehoben. Ziel sei es, künftig noch stärker gemeinsam an Fragen der Kommunikation, des Jugendschutzes und der Prävention von Hass im Netz zu arbeiten.

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