von ih 25.06.2026 10:21 Uhr

Neue Rückhaltesperre soll Schutz vor Murgängen erhöhen

In Welschnofen wird in den kommenden Wochen mit dem Bau einer neuen Rückhaltesperre im Tscheinerbach begonnen. Das Bauwerk entsteht zwischen Karerpass und Nigerpass und soll den Schutz vor Murgängen verbessern.

Im Tscheinerbach in der Gemeinde Welschnofen errichtet das Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd eine neue Sperre, weil sich infolge mehrerer Unwetterereignisse überaus große Mengen an Geschiebematerial in Bewegung gesetzt haben; das Bild entstand nach dem großen Unwetter 2019. - Foto: LPA/Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd in der Agentur für Bevölkerungsschutz.

Wie das Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd in der Agentur für Bevölkerungsschutz mitteilt, haben mehrere Unwetterereignisse gezeigt, dass im Tscheinerbach große Mengen an Geschiebematerial mobilisiert werden können. Die neue Sperre soll dieses Material zurückhalten und damit das Risiko von Murgängen verringern.

Die Rückhaltesperre wird unterhalb eines bereits bestehenden Bauwerks errichtet, rund acht Meter hoch sein und ein Fassungsvermögen von etwa 35.000 Kubikmetern aufweisen. Die Investitionskosten belaufen sich auf 1,2 Millionen Euro. Die Arbeiten werden von einer Gruppe des Landesamtes unter der Leitung von Vorarbeiter Roland Obertegger ausgeführt und sollen in etwa vier Wochen beginnen. Sie werden voraussichtlich das gesamte Jahr andauern.

Während der Bauarbeiten wird ein nahegelegener Wanderweg provisorisch verlegt und nach Abschluss der Arbeiten dauerhaft neu geführt. Nach Angaben des Landes bleibt der Weg während der gesamten Bauzeit geöffnet.

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