Neue Rückhaltesperre soll Schutz vor Murgängen erhöhen

Wie das Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd in der Agentur für Bevölkerungsschutz mitteilt, haben mehrere Unwetterereignisse gezeigt, dass im Tscheinerbach große Mengen an Geschiebematerial mobilisiert werden können. Die neue Sperre soll dieses Material zurückhalten und damit das Risiko von Murgängen verringern.
Die Rückhaltesperre wird unterhalb eines bereits bestehenden Bauwerks errichtet, rund acht Meter hoch sein und ein Fassungsvermögen von etwa 35.000 Kubikmetern aufweisen. Die Investitionskosten belaufen sich auf 1,2 Millionen Euro. Die Arbeiten werden von einer Gruppe des Landesamtes unter der Leitung von Vorarbeiter Roland Obertegger ausgeführt und sollen in etwa vier Wochen beginnen. Sie werden voraussichtlich das gesamte Jahr andauern.
Während der Bauarbeiten wird ein nahegelegener Wanderweg provisorisch verlegt und nach Abschluss der Arbeiten dauerhaft neu geführt. Nach Angaben des Landes bleibt der Weg während der gesamten Bauzeit geöffnet.






