Neue Unterführung verbindet Bozen und Leifers

Die Unterführung verbindet die beiden Gemeinden und schafft zugleich eine direkte Anbindung an den Flughafen und die Industriezone. Sicher unterwegs sind darin Fußgänger, Radfahrer und Busse. Bemerkenswert sei, dass die Arbeiten direkt in Gleisnähe abgewickelt wurden, ohne den Bahnverkehr auf der wichtigen Brennerlinie jemals zu unterbrechen, berichtet das LPA. Der letzte Betonmonolith war im November 2025 eingeschoben worden.
„Diese kleine Unterführung ist in Wirklichkeit ein großer Schritt für die Intermodalität und die nachhaltige Mobilität in unserem Land“, betonte Landeshauptmann, Arno Kompatscher. Sie bringe Bozen und Leifers näher zusammen und lasse vor allem die Gemeinschaft von St. Jakob enger zusammenwachsen.
Mit der Eröffnung ist das erste von drei Baulosen abgeschlossen. Derzeit laufen die Arbeiten für die neue Bahnhaltestelle St. Jakob weiter. „Die neue Haltestelle wird das gesamte Unterland besser anbinden. Wer nach Bozen Süd oder zum Flughafen möchte, kann künftig einfach hier aus dem Zug aussteigen“, erklärte Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Geplant sind außerdem eine eigene Busspur und ein verbindender Radweg.
Wie aufwendig der Bau war, schilderte Projektleiterin Sandra Weger von der STA: Vor allem das Grundwasser habe das Team gefordert, da es weit schneller floss als angenommen und das, während die Bahntrasse exakt an ihrem Platz bleiben musste. Auch Bozens Vizebürgermeister Stephan Konder und Leifers‘ Bürgermeister Giovanni Seppi würdigten den Mehrwert für die Verbindung beider Gemeinden und die Lebensqualität in St. Jakob.






