Gadertaler Straße: Zwei Gefahrenstellen werden gesichert

Das ist das Ergebnis eines technischen Lokalaugenscheins, der in der Gemeinde St. Martin in Thurn stattgefunden hat. Anlass waren zwei gemeldete Gefahrenstellen, berichtet das LPA. Konkret geht es um zwei Felstürme, die gesichert werden müssen und an einer anderen Stelle kam es in einer Rinne zu einem Hangrutsch mit einer kleineren Mure aus Lockermaterial. Dort hatte in den vergangenen Tagen ein vom Hang abgestürzter Baum die Staatsstraße erreicht.
Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider betont die Bedeutung der Verbindung: „Wenn entlang einer Bergstraße ein Risiko auftritt, müssen wir verantwortungsvoll und rasch handeln. Die Gadertaler Straße ist eine wichtige Verbindung für die Bevölkerung, Pendlerinnen und Pendler, öffentliche Dienste und den Tourismus.“
Auch Landesrat Christian Bianchi hob den Wert der schnellen Kontrollen hervor: „Die Kontrollen vor Ort und die enge Zusammenarbeit der beteiligten Dienststellen ermöglichen es, kritische Situationen rasch zu erkennen und wirksam einzugreifen.“ Am Lokalaugenschein nahmen unter anderem Vertreter des Straßendienstes, des Landesamtes für Geologie, des Forstdienstes sowie ein beauftragter Geologe teil.
Das ist geplant
Bei Kilometer 12+100 sind Sicherungsarbeiten am Hang vorgesehen. Dabei werden instabile Felsbereiche entfernt und an den Felstürmen zusätzlich Felsnetze angebracht. Bei Kilometer 12+750 wird das Material aus der Rinne entfernt und es werden weitere Felsräumungsarbeiten durchgeführt.
Diese kurzfristigen Eingriffe sind Teil eines größeren Vorhabens. „Die kurzfristigen Eingriffe werden mit dem Gesamtprojekt S.244.25 abgestimmt, das weitere Schutzmaßnahmen entlang dieses Straßenabschnitts vorsieht“, erklärt Stefano Fox vom Straßendienst Nord-Ost. Die Übergabe der Arbeiten für das Gesamtprojekt ist gegen Ende 2026 geplant.






