JG fordert schnelleren Ausbau der Bahnstrecke Meran–Bozen

Derzeit benötigen Züge für die rund 30 Kilometer lange Strecke meist etwa 50 Minuten. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von lediglich 41 km/h. Für die JG ist das nicht mehr zeitgemäß. Zudem führe die einspurige Strecke immer wieder zu Verspätungen und Zugausfällen.
Besonders kritisch sieht die Organisation mögliche Fertigstellungstermine um das Jahr 2038. Ein so wichtiges Infrastrukturprojekt dürfe nicht noch mehr als ein Jahrzehnt auf sich warten lassen, heißt es. Der zweigleisige Ausbau würde nach Ansicht der JG nicht nur Pendlern zwischen Meran und Bozen zugutekommen, sondern auch Gemeinden entlang der Strecke sowie dem Vinschgau. Kürzere Fahrzeiten und ein dichterer Takt könnten den öffentlichen Nahverkehr attraktiver machen.
Die Junge Generation fordert daher eine Beschleunigung der Planungen und politischen Entscheidungen. Ein moderner und leistungsfähiger Bahnverkehr sei ein wichtiger Beitrag zur Verkehrswende sowie zum Umwelt- und Klimaschutz.
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