Falsche Gewinne kosten Anleger Zehntausende Euro

Ein Nordtiroler war im März über eine Werbeanzeige in den sozialen Medien auf eine angebliche Online-Trading-Plattform für den Handel mit Rohstoffen und Wertpapieren aufmerksam geworden. Nach seiner Registrierung wurde er von einem vermeintlichen Kundendienstmitarbeiter kontaktiert. Dieser überzeugte ihn, einen fünfstelligen Betrag in mehreren Teilzahlungen auf verschiedene ausländische Bankkonten zu überweisen.
Zunächst schien die Investition erfolgreich zu sein. Als der 30-Jährige jedoch seinen angeblich erzielten Gewinn auszahlen lassen wollte, forderten die unbekannten Täter weitere Zahlungen für angebliche Bank- und Steuergebühren. Der Mann kam auch diesen Forderungen nach.
Trotz der zusätzlichen Überweisungen erhielt er weder die versprochene Gewinnauszahlung noch sein investiertes Geld zurück. Der entstandene Schaden beläuft sich laut Polizei auf einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag. Die Ermittlungen laufen.






