„Verhandlungen mit dem Iran noch nicht zufriedenstellend“

„Sie wollen unbedingt ein Abkommen schließen“, sagte Trump über die iranische Seite. Die US-Regierung sei damit jedoch noch nicht „zufrieden“. Zugleich erneuerte der Republikaner seine Drohung: Entweder komme ein Deal zustande, oder man werde weiterkämpfen und „die Sache zu Ende“ bringen. Ob es tatsächlich zu einem Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran kommt, bleibt damit weiter offen. Am Wochenende hat Trump noch Hoffnungen auf eine rasche Einigung geweckt, diese aber später wieder gedämpft, beide Seiten müssten sich die nötige Zeit nehmen.
Eine Kernforderung Washingtons ist, dass das Land niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelangen dürfe.
Keine Lockerung der Sanktionen
Auf die Frage einer Reporterin, ob die USA Sanktionen lockern würden, damit der Iran wieder Rohöl verkaufen könne, erteilte Trump eine klare Absage: „Nein, wir sprechen nicht über irgendeine Lockerung von Sanktionen.“ Auch über die Gelder, die der Iran für sich beanspruche, habe man weiterhin die Kontrolle. Die USA belegen den Iran seit Jahrzehnten mit Sanktionen, um dessen Einnahmen aus dem Ölverkauf zu schwächen; zudem sind iranische Vermögenswerte eingefroren.
Angriffe überschatten die Gespräche
Seit dem 8. April gilt in dem Krieg eine Waffenruhe. Dennoch kam es rund um die Straße von Hormuz bereits mehrfach zu gegenseitigen Angriffen. Diese jüngsten Attacken sowie Israels Vorgehen gegen die proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon überschatten die laufenden Verhandlungen. Als Vermittler zwischen den USA und dem Iran tritt Pakistan auf.
Mit Blick auf die strategisch wichtige Meerenge stellte Trump klar, dass niemand die Straße von Hormuz kontrollieren werde. Die USA würden darauf achtgeben, das sei Teil der Verhandlungen.






