von ih 27.05.2026 14:02 Uhr

FPÖ fordert härteres Vorgehen gegen Linksextremismus

Nach einer mutmaßlich politisch motivierten Attacke auf zwei katholische Couleurstudenten in Innsbruck fordert die Tiroler FPÖ ein entschlosseneres Vorgehen gegen linksextreme Gewalt. FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger sprach am Dienstag von einem „erschütternden Vorfall“ und warnte vor einer zunehmenden Gewaltbereitschaft der linken Szene in Tirol.

FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger - Foto: zeitungsfoto.at

Laut Medienberichten sollen zwei katholische Couleurstudenten am vergangenen Samstagnachmittag in Innsbruck von mehreren Personen attackiert, beraubt und verletzt worden sein. Die mutmaßlichen Täter hätten dabei „ANTIFA“ gerufen. Die Hintergründe des Vorfalls werden derzeit untersucht.

Der Angriff ereignete sich am selben Wochenende, an dem der Katholische Mittelschüler Verband (MKV) seine österreichweite Jahreshauptversammlung in Innsbruck abhielt. Abwerzger sieht darin einen möglichen Zusammenhang mit der Zugehörigkeit der Opfer zu einer Studentenverbindung.

Linksextremismus konsequenter bekämpfen

„Sachbeschädigungen und Farbattacken auf Parteieinrichtungen von FPÖ und mittlerweile auch ÖVP gehören seit Jahren beinahe zum Alltag. Schwere Gewaltattacken gegenüber Personen dürfen jedoch niemals geduldet werden“, erklärte der Tiroler FPÖ-Chef in einer Stellungnahme.

Abwerzger fordert die Tiroler Polizeiführung erneut dazu auf, den Linksextremismus konsequenter zu bekämpfen. Gleichzeitig sprach er sich für einen parteiübergreifenden Schulterschluss gegen politischen Extremismus aus. „Gerade vor Wahlen braucht es klare Kante gegen Feinde der Demokratie“, so der FPÖ-Landesparteiobmann.

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