von ih 26.05.2026 18:35 Uhr

Zukunftspläne für den GEOPARC Bletterbach

Der GEOPARC Bletterbach in Aldein und Radein soll künftig als Besucherattraktion und Forschungszentrum weiter ausgebaut werden. Das kündigten Verantwortliche bei einer Pressekonferenz in Bozen an. Der Bletterbach gilt als weltweit einzigartiger Ort, an dem rund 270 Millionen Jahre Erdgeschichte sichtbar sind, und ist Teil des Dolomiten-UNESCO-Welterbes.

Welterbe der UNESCO: Präsident Peter Daldos, Landesrat Peter Brunner, Direktorin Hannah Pomella (von links) zeigten die Einzigartigkeit des GEOPARC Bletterbach auf und skizzierten den Weg in die Zukunft. - Foto: LPA/Fabio Brucculeri.

Landesrat Peter Brunner (SVP) betonte die internationale Bedeutung des Naturdenkmals und sprach von einem „Juwel für Südtirol“. Geplant ist unter anderem ein neues Finanzierungsmodell, das dem GEOPARC mehr Planungssicherheit geben soll.

Laut Präsident Peter Daldos besuchen mittlerweile jährlich bis zu 50.000 Menschen den GEOPARC – deutlich mehr als ursprünglich erwartet. Deshalb wird der Betrieb ab Jänner 2026 neu organisiert. Ziel ist ein Ganzjahresbetrieb mit erweitertem Besucherzentrum und zusätzlichen Angeboten für Schulen.

Die neue Direktorin Hannah Pomella möchte zudem den Forschungsstandort stärken. Die Bletterbachschlucht sei wegen ihrer Saurierspuren und fossilen Pflanzenreste international bedeutend. Sogar die Europäische Weltraumorganisation ESA nutze das Gebiet regelmäßig für Astronautentrainings.

Künftig soll außerdem die Bevölkerung stärker eingebunden werden – etwa durch Veranstaltungen für Schulen, Vereine und die Dorfgemeinschaften von Aldein und Radein.

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