Zukunftspläne für den GEOPARC Bletterbach

Landesrat Peter Brunner (SVP) betonte die internationale Bedeutung des Naturdenkmals und sprach von einem „Juwel für Südtirol“. Geplant ist unter anderem ein neues Finanzierungsmodell, das dem GEOPARC mehr Planungssicherheit geben soll.
Laut Präsident Peter Daldos besuchen mittlerweile jährlich bis zu 50.000 Menschen den GEOPARC – deutlich mehr als ursprünglich erwartet. Deshalb wird der Betrieb ab Jänner 2026 neu organisiert. Ziel ist ein Ganzjahresbetrieb mit erweitertem Besucherzentrum und zusätzlichen Angeboten für Schulen.
Die neue Direktorin Hannah Pomella möchte zudem den Forschungsstandort stärken. Die Bletterbachschlucht sei wegen ihrer Saurierspuren und fossilen Pflanzenreste international bedeutend. Sogar die Europäische Weltraumorganisation ESA nutze das Gebiet regelmäßig für Astronautentrainings.
Künftig soll außerdem die Bevölkerung stärker eingebunden werden – etwa durch Veranstaltungen für Schulen, Vereine und die Dorfgemeinschaften von Aldein und Radein.






