von ih 26.05.2026 07:30 Uhr

Südtirols U15-Fußballer holen Bronze bei Arge-Alp-Spielen

Im Rahmen des diesjährigen ARGE-ALP-Fußballwettbewerbs im Tessin hat die Südtiroler U15-Auswahl einen starken dritten Platz erreicht. Rund 450 Athleten aus den Alpenregionen nahmen vom 14. bis 17. Mai an der internationalen Sportveranstaltung teil, bei der neben sportlichen Leistungen vor allem auch Gemeinschaft und Inklusion im Mittelpunkt standen.

Die U15-Auswahl von Harald Crepaz erreicht im Kanton Tessin den dritten Platz. - Foto: Landeskomitee Bozen der FIGC.

Die offizielle Eröffnung fand in der Palasport-Halle beim Jugend- und Sportzentrum in Bellinzona statt.

Delegationen aus den teilnehmenden Regionen sowie Vertreter der Organisatoren und Behörden kamen dabei zusammen. Schon zum Auftakt wurde deutlich, dass der Wettbewerb weit mehr sein sollte als nur ein sportlicher Vergleich: Begegnung, Fairness und Freundschaft prägten die Atmosphäre während der gesamten Veranstaltung.

Für das sportliche Ausrufezeichen aus Südtirol sorgte die U15-Auswahl der Knaben unter Trainer Harald Crepaz. Im Spiel um Platz drei setzte sich das Team mit 3:1 gegen Graubünden durch und sicherte sich damit einen Platz auf dem Podest. Die Treffer für Südtirol erzielten Tschigg, Facen und Gurschler.

Den Turniersieg bei den Knaben holte sich Welschtirol vor dem Bundesland Tirol. Bei den Mädchen gewann das Bundesland Tirol vor Vorarlberg und Welschtirol.

Besondere Aufmerksamkeit erhielten auch die inklusiven Bewerbe im Nationalen Sportzentrum Tenero. Dort fanden die Finalspiele der Kategorie für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung statt. Bayern sicherte sich den ersten Platz vor Vorarlberg und Graubünden. Eindrucksvoll war dabei vor allem die Unterstützung durch die Mädchen- und Knabenteams, die die Spiele lautstark begleiteten und für eine Atmosphäre von Respekt, Teilhabe und Zusammenhalt sorgten.

Mit spannenden Finalspielen und großem gegenseitigem Respekt ging der ARGE-ALP-Wettbewerb schließlich zu Ende. Die Veranstaltung bestätigte einmal mehr ihren Stellenwert als sportliches und gesellschaftliches Zeichen für den Austausch der Alpenregionen.

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