von mmh 21.05.2026 07:10 Uhr

Junge Köpfe planen Bozens Zukunft

Wie kann Bozen lebenswerter, grüner und sicherer werden? Mit genau dieser Frage haben sich Schüler der Fachoberschule für Bauwesen, Umwelt und Raumplanung „Delai“ beschäftigt. Die Jugendlichen präsentierten nun ihre Projekte zur nachhaltigen Stadtaufwertung öffentlich in Bozen.

(Foto: LPA/Gianluca Crocco)

Im Rahmen eines speziellen Labors entwickelten die Schüler der fünften Klassen verschiedene Konzepte zur Verbesserung der Lebensqualität in den Stadtvierteln. Ziel war es unter anderem, das soziale Miteinander zu stärken, öffentliche Räume sicherer zu gestalten und Grünflächen aufzuwerten.

Initiiert wurde das Projekt vom Architekten Andrea La Gamba und der Lehrerin Giuseppina Spallino. Bei der Präsentation der Arbeiten waren auch die Landesräte Christian Bianchi und Marco Galateo anwesend.

Jugendliche planen nachhaltige Stadtentwicklung

Die Schüler setzten sich dabei intensiv mit Themen moderner Stadtplanung auseinander. Dazu gehörten die Wiedergewinnung brachliegender Flächen, die Bedeutung von Grünräumen in Städten sowie die Gestaltung sicherer und lebenswerter öffentlicher Bereiche.

In Arbeitsgruppen analysierten die Jugendlichen öffentliche und private Flächen sowie ungenutzte Areale in Bozen. Anschließend entwickelten sie Projekte zur nachhaltigen Stadterneuerung – teils detailliert ausgearbeitet, teils als konzeptionelle Ideen.

„Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, öffentliche oder private Flächen, brachliegende oder ungenutzte Areale zu identifizieren und zu analysieren“, erklärte Architekt Andrea La Gamba bei der Vorstellung der Projekte.

Landesräte loben Initiative

Hochbau- und Vermögenslandesrat Christian Bianchi betonte die Bedeutung solcher Projekte für junge Menschen. „Projekte wie dieses helfen jungen Menschen, ihre Stadt besser zu verstehen und wahrzunehmen. Gleichzeitig stärken sie ein Zugehörigkeitsgefühl, das für ihre Zukunft wichtig ist“, sagte Bianchi.

Zudem seien technische Fachkräfte eine wichtige Ressource für das Land. Aufgabe der Politik sei es, passende Rahmenbedingungen zu schaffen, damit junge Menschen auch künftig berufliche Perspektiven vor Ort finden.

Auch Bildungslandesrat Marco Galateo lobte die Initiative. Die Beschäftigung mit nachhaltiger Stadtentwicklung und Lebensqualität fördere bewusste Schüler, aufmerksame Bürger und verantwortungsvolle Fachkräfte. Solche Bildungswege würden Theorie und Praxis sinnvoll verbinden.

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