von ih 17.05.2026 11:46 Uhr

Experte sieht großes Potenzial für Radmobilität in Südtirol

Der dänische Mobilitätsexperte und ehemalige Kopenhagener Bürgermeister Morten Kabell sieht großes Potenzial für die Radmobilität in Südtirol. Beim Mobilitätslehrgang der Südtiroler Transportstrukturen AG in Bozen sprach Kabell über moderne Radinfrastruktur und die Bedeutung des Fahrrads als nachhaltiges Verkehrsmittel im Alltag.

Im Bild (von links): Gabriele Forni, Projektleiter im Bereich Radmobilität Green Mobility der STA, Anna Delvai, Eventmanagerin von Green Mobility, Morten Kabell, dänischer Stadtplaner, ehemaliger Mobilitätsstadtrat von Kopenhagen und ehemaliger Co-CEO der European Cyclists’ Federation, sowie Alice Pozzo, Projektleiterin für Radmobilität Green Mobility der STA. - Foto: LPA/Abteilung Infrastruktur und Mobilität.

Anhand des Beispiels Kopenhagen zeigte Kabell auf, wie sichere und gut vernetzte Radwege langfristig die Lebensqualität verbessern und zum Klimaschutz beitragen können.

Südtirol verfüge laut dem Experten über ideale Voraussetzungen, um die Fahrradkultur weiter auszubauen – unter anderem dank kompakter Städte und günstiger klimatischer Bedingungen.

Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider (SVP) sieht sich durch die Aussagen des Experten bestätigt. Das Land investiere jährlich rund 70 Millionen Euro in den Ausbau eines durchgängigen Radwegenetzes, das Städte, Dörfer, Schulen und Bahnhöfe besser verbinden soll. Ziel sei es, den Menschen eine sichere und nachhaltige Alternative für ihre täglichen Wege zu bieten.

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