von ih 12.05.2026 16:37 Uhr

SHB und Risveglio Tirolese suchen Dialog über gemeinsame Zukunft

Eine Delegation der Bewegung Risveglio Tirolese hat am vergangenen Samstag auf Einladung des Südtiroler Heimatbundes (SHB) Bozen besucht. Im Mittelpunkt standen der Besuch der BAS-Ausstellung in der Bozner Laubengasse sowie Gespräche über die Zukunft der Beziehungen zwischen Südtirol und dem Trentino.

V. L. n. R.: SHB-Ausschussmitglied Marcello Delucca, SHB-Obmannstellvertreter Meinrad Berger, SHB-Obmann Roland Lang, R. T. Präsident Franco Beber, R. T. Sprecher Paolo Monti, R. T. Ausschussmitglied Alessandro Gaiotto und R. T. Vizepräsident Fabrizio Leonardi.

SHB-Obmann Roland Lang stellte bei der Zusammenkunft die Ziele des Heimatbundes vor, der sich für das Selbstbestimmungsrecht Südtirols und engere Beziehungen zu Österreich einsetzt. Zudem informierte er über die Arbeit des Vereins, darunter Gedenkveranstaltungen und Kampagnen zu historischen und politischen Themen.

Auch die Gäste von Risveglio Tirolese präsentierten ihre Anliegen. Präsident Franco Beber betonte die Bedeutung einer Wiederbelebung des historischen Tiroler Gedankens zwischen Salurn und Ala. Zudem sprach er sich für eine stärkere Förderung der Minderheitensprachen Zimbrisch, Fersentalerisch und Ladinisch aus.

Die BAS-Ausstellung beleuchtet die Ereignisse rund um die Feuernacht und die Spannungen der 1960er Jahre bis hin zum zweiten Autonomiestatut. Historiker Dr. Cristian Kollmann führte die Besucher durch die Ausstellung und beantwortete Fragen zur bewegten Geschichte Tirols und Südtirols.

Beim anschließenden Gedankenaustausch diskutierten die Teilnehmer über mögliche Wege einer engeren Zusammenarbeit zwischen Trient und Bozen – trotz der historischen Spannungen des vergangenen Jahrhunderts.

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite