von mmh 12.05.2026 08:44 Uhr

Jahrhundertprojekt genehmigt–Donaubrücke wird verbreitert

Der niederösterreichische Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer hat einen entscheidenden Schritt für die Region Krems und die Donaubrücke Stein-Mautern erreicht. Das Bundesdenkmalamt hat die Verbreiterung der historischen Donauquerung offiziell genehmigt. Damit ist der Weg frei für die Umsetzung eines umfangreichen Infrastrukturprojekts.

(Foto: NÖ Straßendienst)

Landbauer spricht von einem „historischen Erfolg“ und einem Meilenstein für die Region: „Das Bundesdenkmalamt hat die Verbreiterung der historischen Donauquerung genehmigt. Damit ist der Weg frei für die Umsetzung eines Jahrhundertprojekts, das den Anforderungen der Zeit gerecht wird. Ich habe immer gesagt, dass ein Projekt dieser Größenordnung, bei dem wir über 140 Millionen Euro investieren, auch eine spürbare Verbesserung für die Bevölkerung bringen muss. Das war nicht der einfache Weg, aber der richtige, um für die Bevölkerung das Beste herauszuholen. Jetzt haben wir das große Ziel erreicht.“

Genehmigung mit klaren Vorgaben für Denkmalschutz und Sicherheit

Im Bescheid des Bundesdenkmalamts wird ausdrücklich festgehalten, dass die geplante Verbreiterung der Fahrbahn um 64,4 Zentimeter die historische Erscheinung der Brücke nur geringfügig verändert. Zudem sei das Projekt mit dem Denkmalschutz sowie dem UNESCO-Welterbe Wachau vereinbar.

Wörtlich heißt es im Bescheid: „Die Verkehrssicherheit und die zukünftige sichere Nutzung der Brücke werden durch die geplante Verbreiterung verbessert. Die Brückenverbreiterung um 64,4 cm führt in der Gesamtheit nur zu einer geringfügigen Veränderung des überlieferten Erscheinungsbildes der Donaubrücke Stein-Mautern.“

Eine weitergehende Verbreiterung wäre laut Bundesdenkmalamt nicht zulässig gewesen: „Eine darüber hinausgehende Verbreiterung wäre mit den gesetzlichen Anforderungen des Denkmalschutzes nicht vereinbar gewesen und hätte die Genehmigung gefährdet. Entscheidend war daher, den maximal möglichen Spielraum zu definieren und konsequent auszuschöpfen. Genau das ist uns gelungen“, betont Landbauer.

Infrastrukturprojekt mit Signalwirkung für die Region

Für Landbauer ist die Entscheidung ein klares Signal: „Das ist ein historischer Erfolg für die Bevölkerung und die gesamte Region. Es ist gelungen, Denkmalschutz und moderne Verkehrsinfrastruktur ganz im Sinne der Verkehrssicherheit unter einen Hut zu bringen. Die Donaubrücke wird fit für die Zukunft gemacht, und das nach den verpflichtenden Vorgaben des Denkmalschutzes.“

Der Landesrat hebt zudem hervor, dass Niederösterreich damit seinen Kurs bei großen Infrastrukturprojekten konsequent fortsetze: „Diese Entscheidung ist ein Meilenstein. Jahrzehntelang hieß es, eine Verbreiterung sei unmöglich. Jetzt liegt schwarz auf weiß vor: Es geht, und zwar im Einklang mit dem Denkmalschutz.“

Mit dem positiven Bescheid des Bundesdenkmalamts ist die zentrale Voraussetzung für die Umsetzung der verbesserten Donaubrücke Stein-Mautern erfüllt.

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite