600 Kilometer Laufen: Arda Saatci schreibt Geschichte

Gestartet ist der 27- Jährige aus Berlin im Badwater Basin im Death Valley, dem tiefsten Punkt der USA, und beendete sein Vorhaben gestern, nach 123 Stunden, am berühmten Santa Monica Pier in Los Angeles. Eigentlich hatte sich Saatci für die Strecke 96 Stunden vorgenommen, dieses ehrgeizige Ziel verfehlte er aber knapp. Trotzdem ist die sportliche Leistung extrem stark: 14 Marathons in nur wenigen Tagen, bei Temperaturen, die im Tal auf bis zu 50 Grad klettern.
Das Projekt mit dem Namen „Red Bull Cyborg Season Ultra 600“ wurde durchgehend im Livestream übertragen und sorgte weltweit für Schlagzeilen. Saatci ernährte sich während des Laufs hauptsächlich von Flüssignahrung, Gels und kalorienreichen Shakes, da feste Nahrung bei dieser Belastung kaum verdaulich gewesen wäre. Sein Team kümmerte sich rund um die Uhr um Flüssigkeitszufuhr, Elektrolyte und kurze Schlafpausen.
Millionen verfolgten die Challenge
Die Aktion entwickelte sich zu einem Internetphänomen. Zeitweise verfolgten plattformübergreifend mehr als zwei Millionen Menschen gleichzeitig das Geschehen in den offiziellen Streams. Allein auf YouTube schalteten sich auf den letzten Kilometern über 650.000 Zuschauer zu, auf Twitch waren es mehr als 580.000. Damit hat Saatci gleich mehrere deutsche Streaming Rekorde gebrochen. Auf Instagram folgen dem Extremsportler inzwischen rund 2,3 Millionen Menschen, sein YouTube Kanal knackte während der Challenge die Marke von einer Million Abonnenten.






