Wie bewegt sich Südtirols Jugend?

Interessant ist laut dem Südtiroler Jugendring, dass 51,1Prozent hauptsächlich öffentliche Verkehrsmittel nutzen. In der Nacht aber greifen nur noch 20,5 Ürozent auf sie zurück. Verbesserungsbedarf sehen die jungen Menschen insbesondere in Bezug auf Pünktlichkeit und Taktung. Im Bereich der Nachtmobilität liegen die größten Herausforderungen aus Sicht der Befragten in dem zu geringen Angebot sowie in den schlechten Anbindungen. Wenig überraschend zeigen die Ergebnisse auch, dass der Führerschein für junge Menschen eine hohe Bedeutung hat. Überwiegend wird er im Alter von 18 bzw. 19 Jahren erworben, was auf den starken Wunsch nach früher Selbständigkeit und Mobilität der jungen Menschen hinweist. Lobenswert hervorgehoben wird die gute Erreichbarkeit öffentlicher Verkehrsmittel: Rund 86 Prozent der Befragten geben an, dass die nächste Haltestelle weniger als einen Kilometer von ihrem Zuhause entfernt liegt. So Maria Lisa Maffei, Mitarbeiterin Abteilung Qualitätssicherung, zu den wichtigsten Ergebnissen.
„Die Umfrage zeigt, dass noch viel mehr junge Menschen öffentliche Verkehrsmittel nutzen könnten und wir uns aktiv hierum bemühen sollten. Wege, um das zu erreichen sind primär verbesserte Pünktlichkeit und Taktung. Des Weiteren sollte der wichtige Bereich der Nachtmobilität mehr Aufmerksamkeit bekommen“, schlussfolgerte Manuela Weber, SJR-Geschäftsführerin. Auch ist es dem SJR ein Anliegen, dass alle, auch Schüler, die den Südtirolpass besitzen, diesen auch digital entwerten können.
Daniel Alfreider, Landesrat für Mobilität, meinte hierzu „Der Austausch mit jungen Menschen bringt immer wertvolle Impulse. Deshalb ein großes Kompliment für dieses Engagement und die gelungene Mobilitätsumfrage. Die Ergebnisse werden wir gemeinsam mit den zuständigen Ämtern genau analysieren und diskutieren.“
Bild: SJR






