Bundesliga-Abstiegskrimi geht in die letzte Runde

Damit steigt am kommenden Samstag (17.00 Uhr) in Oberösterreich das große Finale zwischen Blau-Weiß und dem GAK um den Klassenerhalt. Die Linzer würden mit einem Sieg trotz gleicher Punktzahl mit den Grazern vorgereiht werden, in der Qualifikationsgruppe gewann das Team von Coach Michael Köllner alle vier bisherigen Heimspiele. Für die „Rotjacken“ wäre ein Unentschieden genug für den Ligaverbleib.
WSG verwertete zweiten "Matchball" gegen BW
Die WSG Tirol verwertete den zweiten „Matchball“ im Kampf um den Klassenerhalt. Die Truppe von Trainer Philipp Semlic erkämpfte sich im Tivoli Stadion in Innsbruck ein Unentschieden gegen Blau-Weiß Linz und darf damit 2026/27 zum achten Mal in Folge eine Saison im Oberhaus in Angriff nehmen.
Den Punkt bei der WSG sicherte Simon Seidl mit dem Ausgleich in der 71. Minute. Die Tiroler waren durch Nikolai Baden Frederiksen (16.), der sehenswert zum neunten Mal in dieser Saison traf, in Führung gegangen. Sie können in der letzten Runde nicht mehr auf einen Abstiegsrang rutschen.
Altach verspielte Sieg, fixierte trotzdem Klassenerhalt
Der SCR Altach jubelte nach einer Regenschlacht beim GAK über den Klassenerhalt. In einer turbulenten Begegnung trennten sich der Cupfinalist aus Vorarlberg und die Grazer mit 2:2 (1:0), womit die Altacher auch nächste Saison im Oberhaus vertreten sind. Die Altacher verpassten aber durch zwei späte Gegentore eine bessere Ausgangsposition im Kampf um das Europacup-Play-off.
Die Mannschaft von Trainer Ognjen Zaric ging bei strömendem Regen in Graz-Liebenau durch ein Traumtor von Patrick Greil (37.) in Führung. Vesel Demaku (59.) erhöhte vor 7.221 Zuschauern mit einem wuchtigen Distanzschuss für die Vorarlberger, die den ersten Auswärtssieg seit Mitte Dezember 2025 und sieben Spielen aber noch verspielten. Der GAK holte durch die beiden „Joker“ Daniel Maderner (87.) und Murat Satin (98.) noch einen Punkt, der trotzdem zu wenig war.
WAC feierte einen Auswärtssieg im Innviertel
Der WAC spielt dank eines 1:0-Sieges bei der SV Ried im Innviertel auch in der nächsten Saison in der Bundesliga. Dank des dritten Erfolges hintereinander hat der WAC sogar noch die Chance auf einen Platz im Europacup-Play-off. Die Rieder sind fix im Europacup-Play-off, in dem am 19. Mai der Sieger der Qualifikationsgruppe den Zweiten empfängt.
Die Wolfsberger sind unter Trainer Thomas Silberberger, der die Mannschaft am 7. April übernommen hat, gerade noch rechtzeitig in Form gekommen und haben in den sechs Spielen unter dem Tiroler drei Siege und zwei Remis geschafft. Im Innviertel waren sie dank eines verwandelten Hand-Elfmeters von Alessandro Schöpf (31.) erfolgreich und können mit vier Zählern Vorsprung auf den Tabellenletzten Blau-Weiß Linz sorgenfrei ins Heimspiel gegen WSG Tirol gehen. Mit einem Sieg würde die Silberberger-Elf auch ins Play-off um einen Europacup-Startplatz einziehen – und dort wieder auf die Rieder treffen.
apa






