4.713 Arbeitslose in Südtirol

Die Erwerbstätigenquote (15 bis 64 Jahre) blieb mit 73,9 Prozent nahezu unverändert. Die Zahl der Erwerbstätigen (260.897 Personen) blieb ebenfalls praktisch konstant.
Die Arbeitslosenquote verzeichnete mit 1,8 Prozent einen der bisher niedrigsten beobachteten Werte. Jene der Frauen betrug 2,1 Prozent. Die Jugendarbeitslosenquote (15 bis 34 Jahre) sank auf drei Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen war mit 4.713 Personen weiterhin sehr gering.
Die Zahl der Nichterwerbspersonen (15 bis 64 Jahre) nahm leicht zu (84.886 Personen, plus 2,1 Prozent). Die Nichterwerbsquote (15 bis 64 Jahre) blieb mit 24,8 Prozent nahezu unverändert.
Weniger Teilzeitbeschäftigung
Im Jahr 2025 gab es 8.529 Erwerbstätige in Teilzeit weniger als 2024. Dieser Rückgang betraf vor allem die Frauen: Der Anteil der teilzeitbeschäftigten Frauen sank von 43,8 Prozent (2024) auf 37,8 Prozent. Es gab somit Anzeichen für eine mögliche Verlagerung hin zu mehr Vollzeitbeschäftigung.
Rückgang der Selbstständigen
Im Jahr 2025 stieg der Anteil der abhängig Erwerbstätigen in Südtirol auf 82,9 Prozent der gesamten Erwerbstätigen (216.215 Personen), was einem Plus von 1.800 Personen gegenüber 2024 entsprach. Gleichzeitig sank der Anteil der selbstständig Erwerbstätigen auf 17,1 Prozent (44.682 Personen). Dieser Rückgang betraf vor allem die Männer, bei denen der Anteil der Selbstständigen von 21,5 Prozent auf 20,7 Prozent sank. Bei den Frauen ging die Quote der Selbstständigen von 13,5 Prozent auf 12,9 Prozent zurück.
Mehr Angestellte als Arbeiter
Die mehr als 106 Tausend Angestellten bildeten nach wie vor die größte Gruppe unter den abhängig Erwerbstätigen. Auf sie entfielen 40,9 Prozent der gesamten Erwerbstätigen. Dahinter folgten die Arbeiter mit einem Anteil von 36,4 Prozent an den Erwerbstätigen und die Führungskräfte und leitenden Mitarbeiter mit 5,6 Prozent.
Bildungsgrad beeinflusst Erwerbstätigenquote
Im Jahr 2025 stieg die Erwerbstätigenquote linear mit dem erreichten Bildungsgrad und zwar sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen. Während die Erwerbstätigenquote bei Personen mit höchstens Mittelschulabschluss bei 59,9 Prozent lag, erreichte sie bei Hochschulabsolventen 89,7 Prozent.
Dienstleistungssektor bleibt dominant
Der Dienstleistungssektor blieb mit 192.807 Erwerbstätigen und einem Anteil von 73,9 Prozent an den gesamten Erwerbstätigen vorherrschend. Das Produzierende Gewerbe beschäftigte 56.345 Personen (21,6 Prozent), während in der Landwirtschaft 11.745 Personen tätig waren (4,5 Prozent).
Rückgang im Verarbeitenden Gewerbe
Innerhalb des Produzierenden Gewerbes sank die Beschäftigtenzahl im verarbeitenden Gewerbe zwischen 2024 und 2025 von 40.230 auf 36.687 Personen (minus 3.543). Im Dienstleistungssektor erhöhte sich die Gesamtzahl der Beschäftigten von 189.055 auf 192.807 Personen (plus 3.752). Der Zuwachs wurde vor allem von den Bereichen Gastgewerbe (plus 2.293) sowie Verkehr und Lagerung (plus 1.613) getragen, während der Handel einen Rückgang verzeichnete (minus 1.096).
Über 60.000 in Handel und Dienstleistungen
Im Jahr 2025 waren 60.738 Personen in qualifizierten Berufen im Bereich Handel und Dienstleistungen tätig. Der stärkste Rückgang betraf die Bürokräfte und verwandten Berufe (minus 5.630 Einheiten von 2024 bis 2025). Auch die Zahl der Erwerbstätigen in den akademischen Berufen (geistes und naturwissenschaftliche Berufe, Berufe mit hohem Spezialisierungsgrad) nahm zu (plus 2.146 Erwerbstätige).
Über 20.000 aus familiären Gründen nicht erwerbstätig
Die Zahl der Nichterwerbspersonen im Alter von 15 und mehr Jahren blieb 2025 mit 186.151 Personen nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr. Mehr als die Hälfte (54,4 Prozent) waren 65 Jahre alt oder älter. 10,9 Prozent der Nichterwerbspersonen waren aus familiären Gründen (Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen, Hausarbeit) nicht erwerbstätig. Bei dieser letzten Gruppe handelte es sich fast ausschließlich um Frauen (19.415 Personen).






