Gauder Fest: Gastl bleibt „Gauder Hogmoar“

Jungtrachtler und Tradition
Parallel dazu zeigte sich beim „Tag der Trachtler Jugend“ die Vielfalt des gelebten Brauchtums. Fast 900 Jungtrachtler zogen durch das Ortszentrum von Zell am Ziller und präsentierten anschließend im Festzelt ihre Aufführungen.
„Die Begeisterung der jungen Trachtlerinnen und Trachtler zeigt eindrucksvoll, dass Brauchtum lebendig bleibt, wenn es mit Herz und Gemeinschaftssinn weitergetragen wird“, erklärte Alexander Schatz, Obmann des Landestrachtenverbands. Auch EU-Abgeordnete Sophia Kircher zeigte sich beeindruckt und gratulierte zum Engagement.
Tierschau und Markt als weitere Höhepunkte
Ein weiterer Fixpunkt war die große Tierausstellung am Gauder Samstag. Zahlreiche Rinder aus dem Zillertal wurden präsentiert, bewertet und gesegnet, bevor es zur Prämierung im Rahmen der Gebietsschau Sprengel 3 kam. Es war bereits die zweite Rinderausstellung des diesjährigen Gauder Fests, nachdem am Vortag die „Gauder Moarin 2026“ gekürt worden war.
Ganztägig lockte zudem ein traditioneller Handwerks- und Bauernmarkt beim Pavillon mit regionalen Produkten. Angeboten wurden unter anderem Doggln, Ranzen, Schnitzereien sowie landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Honig und Käse.
Für musikalische Stimmung sorgten am Abend „Walter Bankhammer und die Niederalmer“ im Zillertal Bier Festzelt sowie die Blaskapelle „Junger Schwung“ am Festplatz.
Starkbier als besonderes Highlight
Auch kulinarisch hat das Gauder Fest einiges zu bieten. Im Festzelt werden an allen Veranstaltungstagen Bierspezialitäten von Zillertal Bier ausgeschenkt. Besonders im Fokus steht der „Zillertal Gauder Bock“, der eigens für das Fest gebraut wird, acht Monate reift und mit 7,8 Volumenprozent als stärkstes Festbier Österreichs gilt.
Eine weitere Spezialität ist der „Zillertal Gauder Steinbock“, der nach einem Rezept aus den 1920er-Jahren hergestellt wird und sogar 10,4 Volumenprozent Alkohol aufweist.






