von ih 29.04.2026 17:01 Uhr

Südtirol investiert Millionen in moderne Holzheizungen

Der Austausch veralteter Holzzentralheizungen in Südtirol kommt deutlich voran: Seit Anfang 2024 wurden Fördermittel in Höhe von rund 4,7 Millionen Euro vergeben. Ziel der Initiative ist es, alte Anlagen mit hoher Schadstoffbelastung durch moderne, emissionsarme Technik zu ersetzen.

APA/dpa-Zentralbild

Insgesamt gingen bis April 2026 148 Förderansuchen beim Landesamt für Luft und Lärm ein, davon gut zwei Drittel von Privatpersonen. Im Schnitt erhielten Antragsteller rund 32.000 Euro Unterstützung. Ein Großteil der Mittel – etwa 3,6 Millionen Euro – stammt aus einem staatlichen Umweltfonds. Nachdem diese Gelder ausgeschöpft waren, setzte das Land Südtirol das Programm mit eigenen Mitteln fort und stellte weitere 1,1 Millionen Euro bereit.

Der Effekt auf die Umwelt ist erheblich: Durch den Austausch der Anlagen konnten die Feinstaubemissionen um rund 95 Prozent und der Ausstoß von Kohlenmonoxid um fast 99 Prozent reduziert werden. Grund dafür ist vor allem der technische Fortschritt der letzten zwei Jahrzehnte, der deutlich sauberere Verbrennungsprozesse ermöglicht.

Im Zuge der Förderung wurden 148 alte Heizungen abgebaut und 156 neue Anlagen installiert – überwiegend moderne Hackschnitzelheizungen, aber auch Pelletanlagen und vereinzelt Wärmepumpen.

Das Förderprogramm richtet sich an Anlagen mit einer Leistung zwischen 35 und 500 Kilowatt, wie sie häufig in Mehrfamilienhäusern, Hotels und Betrieben eingesetzt werden. Die Initiative läuft noch bis zum 30. Juni 2027, Förderanträge können jeweils im ersten Halbjahr gestellt werden.

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