Tag der Notfallseelsorge 2026: Inputs und Austausch

Fachvorträge kamen unter anderem von internationalen Expertinnen und Experten. Der Schweizer Notfallpsychologe Markus Hauser sowie der Psychologe und Forscher Sebastian Hoppe aus München präsentierten aktuelle Entwicklungen und neue Erkenntnisse. Besonderes Interesse galt zudem dem Beitrag von Josef Kühebacher und Philipp Egger von der Notfallseelsorge, die gemeinsam mit Erwin Steiner, Leiter der Notfallpsychologie, die Schnittstellen zwischen Notfallseelsorge, Notfallpsychologie sowie Care-Teams in Kindergärten und Schulen beleuchteten. Parallel dazu fand die jährliche Landesversammlung der Notfallseelsorge im Beisein zahlreicher Ehrengäste statt.
Bilanz 2025 und Würdigung der Freiwilligen
Bei der Rückschau auf das Jahr 2025 wurde die Bedeutung der Notfallseelsorge in Südtirol deutlich. Die 204 Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger in zehn Ortsgruppen wurden insgesamt 411-mal alarmiert und begleiteten dabei 1.442 betroffene Menschen in Krisensituationen. Insgesamt wurden 1.288 Stunden seelischer Beistand im Einsatz geleistet.
Der Präsident des Landesrettungsvereins Weißes Kreuz, Alexander Schmid, würdigte die Arbeit der Freiwilligen sowie insbesondere den Einsatz von Landesleiterin Marlene Kranebitter, die für 25 Jahre Engagement ausgezeichnet wurde. Auch zahlreiche Ehrengäste – darunter Vertreter von Behörden sowie Partnerorganisationen wie Freiwillige Feuerwehr, Wasserrettung und Notarztdienst – sprachen ihren Dank aus. Politische Anerkennung kam unter anderem vom Pfalzner Vizebürgermeister Martin Seeber.
Für einen aufgelockerten Abschluss sorgte eine humorvolle Einlage von Anton Huber und Alex Rungger, die in Schweizer Dialekt typische Situationen aus dem Einsatzalltag der Notfallseelsorge thematisierten.






