von lif 24.04.2026 17:44 Uhr

Weniger Wartezeit: Land will Pflegegeld für Demenzkranke erleichern

Die Landesregierung hat am gestrigen Freitag (24. April) ein Maßnahmenpaket beschlossen, um die langen Wartezeiten bei der Pflegeeinstufung in Südtirol abzubauen. Kernpunkt ist ein vereinfachter Zugang zum Pflegegeld für Menschen mit Demenzdiagnose.

Bild: APA/dpa-Zentralbild

Bisher mussten Betroffene trotz bereits erfolgter Abklärung in einer Memoryklinik zusätzlich durch die Einstufungsteams des Landes bewertet werden. Wie das LPA in einer Aussendung berichtet, reiche künftig das ärztliche Zeugnis der Memoryklinik für den Pflegegeldantrag aus. Die Regelung gilt auch rückwirkend für bereits eingereichte Anträge, bei denen die Einstufung noch aussteht und die Diagnose nach dem 1. Oktober 2025 gestellt wurde. Betroffen sind jährlich rund 1.200 bis 1.300 Menschen.

Die Wartezeiten bei der Pflegeeinstufung betragen derzeit je nach Bezirk vier bis elf Monate. „Der Abbau der langen Wartezeiten ist etwas, wo die Erfolge nicht von heute auf morgen zu sehen sind. Es ist noch ein langer, intensiver Weg, den wir konsequent weitergehen“, betonte Soziallandesrätin Rosmarie Pamer.

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