von lif 24.04.2026 13:49 Uhr

Junge STF gedenkt an Franz Innerhofer

Die Junge Süd-Tiroler Freiheit gedenkt dem Marlinger Lehrer Franz Innerhofer, der heute vor 100 Jahren in Bozen von Faschisten erschossen wurde. Dieser Tag ging später als „Blutsonntag von Bozen“ in die Geschichte ein und steht für schwere Gewalt und Unruhen in der Stadt.

Karin Larcher (Bild: Junge Südtiroler Freiheit)

An diesem Tag fand zur Eröffnung der Bozner Messe ein genehmigter Trachtenumzug durch die Altstadt statt. Viele Menschen nahmen daran teil oder sahen zu. Faschistische Gruppen betrachteten den Umzug als Provokation und organisierten eine Gegendemonstration. Etwa 400 Faschisten kamen dafür nach Bozen, viele aus anderen Teilen Italiens (UT24 berichtete).

Die Situation eskalierte, denn Franz Innerhofer versuchte inmitten der Gewalt zwei Kinder zu schützen und wurde dabei erschossen. Das Militär griff erst nach den Angriffen ein. Später wurde niemand ernsthaft für den Mord bestraft.

„Wir von der Jungen Süd-Tiroler Freiheit möchten heute an Franz Innerhofer erinnern, der durch seine heldenhafte Tat sein Leben verlor!“, betont Karin Larcher von der Jungen Süd-Tiroler Freiheit.

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