von ih 24.04.2026 11:11 Uhr

Ehrenamt und mentale Gesundheit im Fokus des Jugendrings

Bei der 106. Vollversammlung des Südtiroler Jugendrings (SJR) am 23. April im Kolpinghaus in Bozen standen vor allem das ehrenamtliche Engagement junger Menschen und deren psychische Gesundheit im Mittelpunkt. SJR-Vorsitzende Katja Oberrauch eröffnete die Veranstaltung und blickte gemeinsam mit Vertretern aus Vereinen, Politik und Netzwerkorganisationen auf das vergangene Jahr zurück.

Foto: Südtiroler Jugendring

Zentrale Themen waren neben Ehrenamt und Partizipation auch „Junges Wohnen“. In diesem Bereich wurde insbesondere Olav Lutz für seinen Einsatz gewürdigt. Laut Oberrauch habe er wichtige Impulse gesetzt und maßgeblich zur Weiterentwicklung beigetragen.

Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildete der Vortrag „Immer da für andere – aber wer ist für dich da? Psychische Gesundheit im jungen Ehrenamt“ von Psychotherapeut Michael Reiner. Er machte deutlich, wie wichtig es sei, die mentale Gesundheit der rund 6.000 ehrenamtlich engagierten jungen Menschen in den Mitgliedsorganisationen des SJR zu stärken. Insgesamt zählt der Jugendring etwa 65.000 Mitglieder.

Auch politische Vertreter wie Landesrat Philipp Achammer (SVP), Kinder- und Jugendanwältin Daniela Höller sowie Amtsdirektor Konrad Pamer äußerten sich zu aktuellen Anliegen rund um das junge Ehrenamt.

Einen besonderen Akzent setzte zudem die Schülerin Anna Klara Perkmann, Gewinnerin des Südtiroler Jugendredewettbewerbs 2026, mit ihrer Rede über verantwortungsbewusstes Verhalten in den Bergen. Die Vollversammlung endete mit einem Ausblick auf die wichtigsten Vorhaben des kommenden Jahres.

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