HC Pustertal verliert Eishockey-Finale

Pustertal startete gut, doch nach dem frühen 0:1 drehten Rok Ticar und Mats Frycklund im Überzahlspiel die Partie noch im ersten Drittel auf 2:1. Anders Koch glich im Mitteldrittel für Graz aus. Trotz guter Chancen blieben die Wölfe vor dem starken Grazer Keeper Nicolas Wieser glücklos. Im Schlussdrittel machten die Steirer dann alles klar: Kevin Conley, Josh Currie und Lenz Moosbrugger schossen Graz mit 5:2 in Front, Michael Schiechl traf noch ins leere Tor zum 6:2-Endstand.
Historischer „Sweep“
Für Graz war es der erste ICE-Titel der Vereinsgeschichte und ein historischer dazu. Mit zwölf Siegen ohne eine einzige Niederlage in den Play-offs schrieben die Steirer Geschichte. Dieses „Sweep-Triple“ hatten zuvor nur die Vienna Capitals (2017) und Red Bull Salzburg (2022) geschafft.
Lukas Haudum wurde zum MVP der Play-offs gekürt. Cheftrainer Dan Lacroix zeigte sich emotional: „Ich bin so happy für die Burschen. Die haben so viel Mühen und Engagement reingesteckt.“






