Iran öffnet Straße von Hormuz – Trump bleibt bei Blockade

Iran: Meerenge für Kriegsschiffe gesperrt
Kriegsschiffe dürfen die Straße von Hormus nach Angaben eines hochrangigen iranischen Militärvertreters nicht passieren. Handelsschiffe könnten die Meerenge dagegen auf einer festgelegten Route und mit Erlaubnis der Marine der Revolutionsgarden durchqueren, zitiert das Staatsfernsehen den Vertreter.
Die Reederei Hapag-Lloyd verzichtet vorerst weiter auf Fahrten durch die Straße von Hormus. Das Unternehmen prüfe zunächst die Ankündigung, dass die Wasserstraße für die verbleibende Zeit der Waffenruhe geöffnet sei. Hapag-Lloyd bewerte die Situation und die damit verbundenen Risiken, teilt der Konzern mit. bis auf weiteres sehe man von einer Durchfahrt durch die Meerenge ab.
Ölpreise gehen nach unten
Die Durchfahrt aller kommerziellen Schiffe erfolge auf einer koordinierten Route, die bereits von der iranischen Hafen- und Schifffahrtsbehörde bekanntgegeben worden sei, erklärte Araghchi. Die Ölpreise gingen nach der Ankündigung um mehr als acht Prozent zurück. Die Waffenruhe für den Libanon trat am Donnerstagabend in Kraft und soll zehn Tage gelten.
Der Iran hatte seit Beginn der US-israelischen Angriffe am 28. Februar die strategisch wichtige Meerenge faktisch blockiert. Durch die Straße von Hormuz wird etwa ein Fünftel der weltweiten Ölexporte transportiert. Dies hat die Energiepreise in den vergangenen Woche drastisch verteuert. In Paris berieten am Nachmittag zahlreiche Staats- und Regierungschefs, wie die Route militärisch gesichert werden könnte.
apa
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