Südtirol: Albaner mit Drogen und umgebauter Waffe in Hotelzimmer

Die Beamten der Ordnungskräfte wollten ursprünglich nur die Wohn- und Aufenthaltsdaten eines Albaners überprüfen. Der 32-Jährige, der keinen festen Wohnsitz hat und bereits polizeibekannt ist, war in einem Hotel in Schenna untergebracht.
Als die Beamten das Hotelzimmer betraten, fiel ihnen sofort verdächtiges Material auf: mehrere geöffnete Pakete, die mit braunem Klebeband und Folie verschlossen waren und offen auf einem Tisch lagen. Der Verdacht auf illegale Aktivitäten bestätigte sich schnell.
Das wurde gefunden
Bei einer anschließenden Durchsuchung fanden die Ordnungshüter:
- rund 465 Gramm Kokain, versteckt in einem Schrank
- zwei digitale Präzisionswaagen mit Drogenrückständen
- Verpackungsmaterial für den Verkauf der Drogen
- eine umgebaute Schreckschusspistole (Nachbau einer Glock 17), die scharfe Munition verschießen kann
- ein Magazin und fünf Patronen im Kaliber 9×17 mm
- 360 Euro Bargeld, vermutlich aus Drogengeschäften
Waffe besonders gefährlich
Besonders brisant: Die sichergestellte Waffe wurde so verändert, dass sie wie eine echte Schusswaffe funktioniert. Sie gilt daher als illegal und äußerst gefährlich. Weitere technische Untersuchungen sind geplant.
Der 32-jährige Albaner wurde noch vor Ort festgenommen und in das Gefängnis von Bozen gebracht. Dort bleibt er vorerst in Haft und wartet auf die Entscheidung des Gerichts.






