Südtirol Guest Pass im Deutschen Bundestag vorgestellt

Ressortdirektor Martin Vallazza präsentierte das Modell als wirksames Instrument zur Förderung nachhaltiger Mobilität in enger Synergie mit dem Tourismus. Der Guest Pass, der über eine individuelle Abgabe jedes Gastes, unabhängig davon, ob er die Öffis tatsächlich nutzt, finanziert wird, spült jährlich über 20 Millionen Euro in die Kassen der öffentlichen Mobilität in Südtirol, so das LPA. Besprochen wurde die Verlagerung des Verkehrs zum öffentlichen Personennahverkehr sowie die Übertragbarkeit des Guest-Pass-Modells auf andere Regionen wie etwa dem Land Berlin. „Diese Einladung zeigt, dass das große Interesse am Südtirol Guest Pass weiter wächst. Vor allem die positiven Auswirkungen auf die Nutzung des öffentlichen Verkehrs, die generierten Einnahmen sowie unsere Anstrengungen für eine nachhaltige An- und Abreise der Gäste stoßen auch über die Landesgrenzen hinaus auf große Aufmerksamkeit“, betonte Vallazza.
Der Bundestagsausschuss hatte als Sachverständige zudem Prof. Martin Balas (Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde), Sebastian Gries (Geschäftsführer Tourismusverband Ostallgäu e.V.), Prof. Jürgen Schmude (Ludwig-Maximilians-Universität München) sowie Jens Weißflog („Jens Weißflog Appartementhotels“ in Oberwiesenthal) eingeladen. Landesrat Daniel Alfreider freute sich über das internationale Interesse an der Südtiroler Initiative: „Unser Ziel bleibt es, allen Menschen einen möglichst hochwertigen öffentlichen Nahverkehr zu bieten – dabei leisten die Einnahmen aus dem Südtirol Guest Pass einen wesentlichen Beitrag.“
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