Südtiroler Landtag stimmt über Senkung der Spritpreise ab

Wie Leiter Reber berichtet, gewährt diese ihren Bürgern schon seit 15 Jahren eine Preisreduzierung die aktuell bei elf und 17 Cent pro Liter Treibstoff liegt und damit rund fünf Euro je Tankfüllung ausmacht.
Landeshauptmann Kompatscher und die SVP hätten bereits angekündigt, den Antrag ablehnen zu wollen, da dieser wenig sozial gerecht wäre, da damit auch Vielfahrern und wohlhabenden Autofahrern zu günstigeren Spritpreisen verholfen werden würde. Diesen Einwand lässt Leiter Reber nicht gelten und verweist darauf, dass die meisten Vielfahrer in Südtirol beruflich auf das Auto angewiesen seien. Zudem könne die Landesregierung den Preisnachlass auch auf ein jährliches Limit von 2.000 Litern Treibstoff limitieren, womit Missbrauch ausgeschlossen sei und dafür der Preisnachlass sogar erhöht werden könnte.
Leiter Reber erinnert daran, dass die Dieselpreise seit Jahresbeginn um 25 Prozent und damit um rund 43 Cent pro Liter angestiegen seien. „Ich unterstütze ausdrücklich den Ausbau der Öffis, erneuerbare Energien und langfristig den Umstieg auf neue Antriebsformen. Aber bis dahin und solange viele Südtiroler täglich auf das Auto angewiesen sind, braucht es schon jetzt eine spürbare Entlastung. Hohe Spritpreise verteuern nicht nur das Leben der Autofahrer, sondern treiben die Inflation bei Waren und Dienstleistungen an und verschärfen damit die ohnehin angespannte Kaufkraftsituation zahlreicher Familien“, schließt Leiter Reber. Er kündigt eine namentliche Abstimmung an und appelliert an die Verantwortung der Landesregierung mit einem Rekordhaushalt von knapp zehn Milliarden auch Südtirols Bürger zu entlasten.






