USA und Iran vor Fortsetzung von Verhandlungen

Pakistan steht im Kontakt mit den USA und dem Iran und bemüht sich um eine Fortsetzung der Gespräche. Laut einem Regierungsvertreter habe Teheran bereits signalisiert, für eine zweite Verhandlungsrunde offen zu sein. Das Treffen am vergangenen Wochenende war die erste direkte Begegnung beider Seiten seit über einem Jahrzehnt und das ranghöchste seit 1979. Geleitet wurden die Gespräche von US-Vizepräsident JD Vance und Irans Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf.
Gespräche über Atomprogramm und Straße von Hormuz
Im Mittelpunkt der Verhandlungen stehen das iranische Atomprogramm, Sanktionen sowie die Straße von Hormuz, die für den globalen Ölhandel zentral ist. Der Iran hat die Meerenge faktisch blockiert, während die USA deren Öffnung fordern. US-Präsident Donald Trump erklärte, Teheran wolle eine Einigung, betonte jedoch, kein Atomabkommen zu akzeptieren. Vance sprach von „großen Fortschritten“.
Internationale Kritik und Forderung nach Deeskalation
Kritik kommt aus China: Die Blockade iranischer Häfen durch die USA sei „gefährlich und unverantwortlich“ und verschärfe die Spannungen. Auch Russland fordert Deeskalation. Außenminister Sergej Lawrow betonte in einem Gespräch mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araqchi, dass es keine militärische Lösung gebe.
Angespannte Lage und militärische Drohungen
Die Lage bleibt angespannt: Die USA haben eine Blockade gegen iranische Häfen verhängt, während die Waffenruhe im Konflikt in einer Woche ausläuft. Ein chinesischer Tanker passierte zuletzt die Straße von Hormuz – als erstes Schiff seit Beginn der Maßnahme. Die USA betonen, dass neutraler Schiffsverkehr nicht behindert werde.
Iran bezeichnet die US-Maßnahmen als „Piraterie“ und droht mit Konsequenzen. Trump erklärte hingegen, die iranische Marine sei weitgehend zerstört und warnte vor militärischen Maßnahmen bei Verstößen gegen die Blockade.
Kämpfe dauern an
Parallel dazu dauern militärische Auseinandersetzungen an: Israel setzt seine Angriffe im Südlibanon fort. Die USA und Israel sehen diese nicht als Teil der Waffenruhe, während Iran das anders bewertet. Gleichzeitig fordert Teheran von mehreren Staaten Reparationen für deren Unterstützung im Konflikt.
UT24/apa






