von ih 13.04.2026 14:13 Uhr

Neue Ambulatorien entlasten Notaufnahmen im Eisacktal

Die Gesundheitsversorgung im Eisacktal wird weiter ausgebaut: Seit dem 1. April 2026 sind in Brixen und Klausen neue Ambulatorien für kleine Dringlichkeiten (AKD) in Betrieb. Sie bilden den ersten Schritt zur Umsetzung der geplanten Gemeinschaftshäuser und sollen eine wohnortnahe medizinische Versorgung stärken.

Freuen sich über die Eröffnung des Ambulatoriums für kleine Dringlichkeiten: Dr. Carina Elizabeth Urrejola (Ärztin AKD), Dr. Elisabeth Montel (Bezirksdirektorin), Dr. Judith Gostner (Pflegedienstleiterin), Dr. Christina Troi (Sanitätskoordinatorin), Dr. Christine Engl (Direktorin des Amtes für Verwaltungsaufgaben des Sprengels), Stefania Negro (Pflegekoordinatorin) - Foto: Sabes/lr

In den Ambulatorien werden akute, aber nicht schwerwiegende Beschwerden behandelt – etwa kleinere Verletzungen, Fieber, Insektenstiche oder Rückenschmerzen. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten schnell zu versorgen und gleichzeitig die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu entlasten. Erste Anlaufstelle bleibt jedoch weiterhin der Hausarzt.

Die Einrichtungen in Brixen (Romstraße 5) und Klausen (Seebegg 17) sind werktags geöffnet, in Klausen auch samstags. Zusätzlich steht eine telefonische Beratung zur Verfügung, über die Patientinnen und Patienten vorab Kontakt aufnehmen sollen.

Parallel dazu wird auch das Angebot für Blutabnahmen erweitert: Ab Mitte April in Mühlbach sowie ab Mai im Gemeinschaftshaus Brixen.

Die neuen Ambulatorien sind Teil eines umfassenden Konzepts zur Stärkung der wohnortnahen Gesundheitsversorgung in Südtirol.

Im Rahmen des staatlichen Wiederaufbauplans (PNRR) entstehen in den kommenden Jahren weitere Gemeinschaftshäuser, die medizinische, pflegerische und soziale Dienste unter einem Dach bündeln. Weitere Einrichtungen sind unter anderem in Sterzing sowie in den Gesundheitsbezirken Bozen, Meran und Bruneck geplant.

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