Tirol weist über 400.000 Fahrzeuge zurück

Betroffen waren Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land, sowie die Bezirke Imst, Kufstein, Reutte und Schwaz. Insgesamt wurden in dieser Zeit rund 411.400 Fahrzeuge auf das hochrangige Straßennetz zurückgeleitet. Den Spitzenwert verzeichnete dabei der Bezirk Reutte: Dort wurden über 173.400 Fahrzeuge abgewiesen. Wie das Land Tirol berichtet, wurden die Verbote von der Polizei, unterstützt durch Straßenaufsichtsorgane, die vom Land beauftragt wurden, kontrolliert. Das Land stellte dafür 550.000 Euro bereit.
Neues Gesetz soll Navis umprogrammieren
Eine wichtige Neuerung betrifft Navigationssysteme: Mit dem neuen Intelligente-Verkehrssysteme-Gesetz (IVS) sind Anbieter von Navigationssoftware nun gesetzlich verpflichtet, temporäre Fahrverbote in ihre Systeme einzuspielen. Ausweichrouten über Gemeindestraßen oder Forstwege dürfen bei Staus nicht mehr angezeigt werden.
Sommerfahrverbote kommen bald
Die Erfahrungen aus dem Winter sollen nun ausgewertet und in die Planung für den Sommer einfließen. Die Fahrverbote für den Ausweichverkehr während der Sommersaison treten bereits in wenigen Wochen in Kraft. Genaue Informationen dazu sollen zeitnah folgen.
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