von ih 11.04.2026 14:32 Uhr

Tragisches Ende einer Bergwanderung

Ein geplanter Ausflug in die Berge nimmt ein tödliches Ende – ein 66-jähriger Mann wird nach einer groß angelegten Suchaktion tot aufgefunden.

Bild: APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Ein Einheimishcer war am Freitagvormittag zu einer Wanderung in Richtung Farst/Reichalm in Umhausen aufgebrochen. Als er am späten Freitagnachmittag telefonisch nicht mehr erreichbar war, wurde seine Abgängigkeit gemeldet. Kurz darauf startete eine umfangreiche Suchaktion: Einsatzkräfte der Bergrettungen Umhausen und Ötz machten sich ebenso auf den Weg wie ein Polizeihubschrauber und eine Drohne.

Spuren im Schnee gaben Hinweise auf den möglichen Aufenthaltsort des Vermissten. Weitere Hubschrauber wurden angefordert, konnten jedoch wegen des schlechten Wetters nicht eingesetzt werden.

Am Samstagvormittag entdeckte schließlich die Besatzung des Polizeihubschraubers „Libelle Tirol“ den Mann im Bachbett des Kriseilbaches. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Ersten Erkenntnissen zufolge dürfte der 66-Jährige im Schnee ausgerutscht sein und mehrere Meter über steiles Gelände abgestürzt sein, bevor er im teils vereisten Bachbett liegen blieb.

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