Vergewaltigungen in Deutschland auf Rekordhoch

Die Zahlen basieren auf einer Abfrage unter allen Bundesländern und erfassen polizeilich abgeschlossene Ermittlungen. Sie gelten als wichtiger Indikator für die Entwicklung der Sexualkriminalität, auch wenn sie keine Aussagen über spätere Verurteilungen treffen.
Zum Vergleich: 2018 wurden noch 8.106 Fälle registriert, 2024 lag die Zahl bereits bei 12.771. Experten und Innenpolitiker sehen eine besorgniserregende Entwicklung.
Migranten überproportional vertreten
Dabei wird auch auf die Täterstruktur hingewiesen: Laut Länderstatistiken und Einschätzungen von Kriminalexperten sind nichtdeutsche Tatverdächtige bei Sexualdelikten überproportional vertreten.
Roman Poseck (CDU) erklärte, zur Realität gehöre, dass es unter Zugewanderten viele Männer gebe, die ein problematisches Rollenverständnis hätten und deshalb die Selbstbestimmungsrechte von Frauen missachteten.
Nach Angaben der Polizei ereignen sich viele Taten im sozialen Umfeld der Opfer.
Schärfere Strafen angekündigt
Als Reaktion auf die steigenden Zahlen kündigte Stefanie Hubig (SPD) schärfere Strafen an. Geplant sind strengere Regelungen insbesondere bei Gruppenvergewaltigungen, dem Einsatz von K.-o.-Tropfen sowie bei Taten mit schweren Folgen wie einer Schwangerschaft.
Ein entsprechender Gesetzentwurf soll zeitnah vorgelegt werden.






