Holzbau als Chance für nachhaltige Entwicklung

Holz habe sich seit Jahrzehnten als verlässlicher und hochwertiger Baustoff bewährt und sei aus dem modernen Bauwesen kaum mehr wegzudenken.
Dank neuer Technologien werde Holz inzwischen nicht mehr nur im Einfamilienhausbau verwendet, sondern zunehmend auch im mehrgeschossigen Hochbau eingesetzt. Dadurch eröffnen sich laut Locher neue Möglichkeiten als Alternative zu herkömmlichen Baustoffen.
Ein weiterer Vorteil liege im vergleichsweise geringen Gewicht des Materials, das effiziente Planungen und einfache Bauprozesse ermögliche. Zudem gelte Holz als stabiler Rohstoff mit vergleichsweise geringen Preisschwankungen, was Bauherren und Betrieben zusätzliche Planungssicherheit gebe.
Holzbau weiter gezielt fördern
Auch aus ökologischer Sicht spreche vieles für den Werkstoff: Kurze Transportwege innerhalb Südtirols reduzierten Emissionen und stärkten gleichzeitig die regionale Wertschöpfung. „Wer auf Holz setzt, investiert nicht nur in Qualität, sondern auch in Klimaschutz und regionale Wirtschaft“, so Locher.
Neben dem Bauwesen komme Holz auch in der Möbelproduktion sowie in der architektonischen Gestaltung von Fassaden zum Einsatz und präge damit das Erscheinungsbild des Landes. Franz Locher spricht sich daher dafür aus, den Holzbau weiter gezielt zu fördern und auszubauen, um Südtirol als Vorzeigeland für nachhaltiges Bauen zu positionieren.
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