So soll die Sarntaler Staatsstraße sicherer werden

Im Mittelpunkt der Maßnahmen steht der Schutz vor Steinschlag. Geplant ist die Errichtung von acht Reihen verformbarer Steinschlag-Schutzbarrieren sowie weitere Sicherungsarbeiten entlang der Strecke.
Acht Schutzbarrieren gegen Steinschlag
Nach einer im Dezember veröffentlichten Ausschreibung und der Prüfung mehrerer Varianten haben der Straßendienst Salten-Schlern, das Amt für Geologie und Baustoffprüfung sowie das Amt für Straßenbau Mitte/Süd die Umsetzung der Schutzbarrieren beschlossen. Die Arbeiten werden am 13. April offiziell an die beauftragte Firma übergeben.
Umfangreiche Sicherungsmaßnahmen
Vorgesehen sind insgesamt acht Reihen verformbarer Steinschlagbarrieren mit einer Energieaufnahme von 3000 Kilojoule, einer Höhe von fünf Metern und einer Gesamtlänge von 510 Metern. Zusätzlich werden Felsbereiche mit Drahtgeflechten, Ringnetzen und Stahlseilen gesichert.
Auch bestehende Schutzbauten werden instand gesetzt, Stützmauern oberhalb der Straße saniert und die Fahrbahn auf einem Abschnitt von 450 Metern verbreitert. Die Asphaltdecke wird im Anschluss erneuert.
Projektverantwortlicher Norberto Antonioni vom Amt für Straßenbau Mitte-Süd erklärt die Maßnahmen im Detail.
Verkehr nur eingeschränkt möglich
Während der Bauarbeiten bleibt die Straße in dem betroffenen Abschnitt zeitweise einspurig befahrbar. Damit soll sowohl die Sicherheit der Arbeiter als auch der Verkehrsteilnehmer gewährleistet werden.
Die Bauzeit beträgt insgesamt rund 180 Tage. Der Abschluss der Arbeiten ist für Ende 2026 vorgesehen, die Asphaltdeckschicht soll im Frühjahr 2027 erneuert werden.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,86 Millionen Euro, davon etwa 1,54 Millionen Euro für die Bauarbeiten selbst. Ziel der Maßnahmen ist es, das Steinschlagrisiko deutlich zu reduzieren und die ganzjährige Befahrbarkeit der Strecke, insbesondere im Winter, zu sichern.






