SASA und Alperia starten gemeinsames Wasserstoff-Projekt

Die neue Gesellschaft, deren endgültiger Name noch bekannt gegeben wird, befindet sich zu 51 Prozent im Besitz der SASA und zu 49 Prozent bei Alperia Green Generation. Sie soll künftig die Umsetzung und den Betrieb einer Wasserstoffanlage in Bozen Süd übernehmen.
Wasserstoffanlage mit 2 Megawatt Leistung
Das Projekt ist Teil des europäischen Aufbau- und Resilienzplans (PNRR) und fällt unter die Mission „Grüne Revolution und ökologischer Übergang“. Geplant ist eine Anlage mit einer Leistung von zwei Megawatt, die täglich mindestens 430 Kilogramm grünen Wasserstoff erzeugen soll.
Dieser Wasserstoff wird unter anderem an den Tankstellen in Bozen und Meran eingesetzt und zunächst für die Busflotte der SASA verwendet. Ziel ist eine lokale und emissionsfreie Energieversorgung für den öffentlichen Nahverkehr.
Photovoltaik für eigene Energieproduktion
Zusätzlich wird eine Photovoltaikanlage mit rund 1,5 Megawatt Leistung errichtet. Diese soll jährlich etwa 1,89 Gigawattstunden Strom aus erneuerbarer Energie liefern. Ein Teil davon wird direkt für die Wasserstoffproduktion genutzt.
Landesregierung spricht von „Meilenstein“
Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider bezeichnet die Gründung der Gesellschaft als wichtigen Schritt für die Umsetzung des Projekts und die Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs.
Die neue Struktur ermögliche es, regionale Unternehmen einzubinden und gleichzeitig saubere Energie vor Ort zu produzieren. Auch wirtschaftliche Chancen sollen über die Beteiligung von Alperia Green Generation genutzt werden.
Betrieb nach Genehmigungen
Die Gesellschaft übernimmt künftig Betrieb, technische Überwachung sowie Umwelt- und Sicherheitsmanagement der Anlage. Die Aufnahme der Tätigkeit erfolgt nach Abschluss aller gesetzlichen Verfahren, einschließlich der Prüfung durch den Rechnungshof.
Die Laufzeit der Gesellschaft ist an den Lebenszyklus der Anlage gekoppelt.
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