von lif 09.04.2026 17:17 Uhr

Mietwagengewerbe in Südtirol: Fairer Wettbewerb gesucht

Der Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister (lvh.apa) und der Gemeindenverband haben sich kürzlich ausgetauscht, um die Herausforderungen im Mietwagengewerbe gemeinsam anzugehen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie faire Wettbewerbsbedingungen geschaffen und gleichzeitig neue Marktteilnehmer ermöglicht werden können.

Im Bild (von links): Klaus Fichter, Benedikt Galler, Sepp Goller, Dominik Oberstaller, Walter Pöhl und Hansjörg Thaler – Foto © lvh.apa

Ein zentrales Problem ist die Vergabe von Mietwagenlizenzen, so der lvh in einer Aussendung. Derzeit haben junge Betriebe kaum realistische Chancen, in den Markt einzutreten. Diskutiert wurden daher eine mögliche Obergrenze für Lizenzen pro Unternehmen sowie zusätzliche Bewertungspunkte für jüngere Betriebe bei der Lizenzvergabe. „Es braucht klare und faire Rahmenbedingungen, damit auch neue und kleinere Betriebe realistische Chancen am Markt haben“, betont Hansjörg Thaler, Obmann der Berufsgruppe Transport im lvh.

Auch der Nachtdienst wurde thematisiert. Vorgeschlagen wurde ein gemeinsamer Bereitschaftsdienst mehrerer Betriebe, unterstützt durch eine zentrale Hotline und die Einbindung digitaler Plattformen wie „südtirolmobil“. Eine finanzielle Beteiligung von Gemeinden und Land wurde ebenfalls in Betracht gezogen.

RENT-Register veraltet

Ein weiteres Problem ist das staatliche RENT-Register, das derzeit nicht aktuell ist und in der Praxis für Unsicherheiten sorgt. Der Gemeindenverband will die Problematik an das zuständige Ministerium weitergeben und die Gemeinden zu regelmäßigen Kontrollen anhalten.

Der lvh will die Gespräche weiterführen und sich dafür einsetzen, dass die erarbeiteten Vorschläge in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden.

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite