von lif 09.04.2026 13:56 Uhr

Über 51.000 Personen arbeiten öffentlichen Dienst

Zum 31. Dezember 2024 haben im öffentlichen Dienst in Südtirol 51.144 Personen gearbeitet. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Landesinstituts für Statistik (ASTAT) hervor.

APA/dpa

Von den 51.144 öffentlich Bediensteten in Südtirol arbeiteten 44.217 bei den Lokalverwaltungen und 5.718 in den staatlichen Verwaltungen, während die übrigen 1.209 Personen bei den privatisierten Betrieben mit staatlicher Beteiligung (Staatsbahn und Post) tätig waren. 67,3 Prozent aller öffentlich Bediensteten in Südtirol waren Frauen. Die staatlichen Verwaltungen sowie Staatsbahn und Post waren eher männerdominiert: Hier waren bei den ersten beiden Kategorien jeweils 81,6 Prozent und bei der Post 54,7 Prozent der Bediensteten Männer. In den Lokalverwaltungen betrug der Frauenanteil hingegen 74,5 Prozent.

Landesverwaltung größter Arbeitgeber

Von den Bediensteten der Lokalverwaltungen arbeiteten 12.388 (28 Prozent) in der Landesverwaltung, 10.301 (23,3 Prozent) im Sanitätsbetrieb. 9.591 (21,7 Prozent) unterrichteten an den staatlichen Schulen, 4.805 (10,9 Prozent) arbeiteten in den Gemeinden und 2.334 (5,3 Prozent) in den Bezirksgemeinschaften. Die übrigen 4.798 Personen verteilten sich auf die sonstigen örtlichen Körperschaften.

Die Mehrheit der 5.718 Bediensteten der staatlichen Verwaltungen war in den Ministerien beschäftigt. In den Sozialversicherungsanstalten NISF und INAIL arbeiteten 250, beim ACI zwölf Personen.

Leichter Anstieg gegenüber 2023

Während die Anzahl der Bediensteten der Lokalverwaltungen und der Staatsverwaltungen gegenüber 2023 leicht stieg (um 0,4 Prozent beziehungsweise 0,2 Prozent), sank jene der Bediensteten der Staatsbahn (-2,1 Prozent) und der Post (-2,6 Prozent).

Fast 60 Prozent der Landesbediensteten pendeln

58,1 Prozent der Bediensteten der Landesverwaltung pendelten zur Arbeit. Der Großteil der Landesbediensteten hatte den meldeamtlichen Wohnsitz in Südtirol (98,0 Prozent), 1,7 Prozent waren in einer anderen Provinz Italiens und 0,2 Prozent im Ausland ansässig.

Nach Bezirksgemeinschaft betrachtet lebte der größte Anteil der Landesbediensteten, die in Südtirol ansässig waren, in Bozen (23,1 Prozent), gefolgt vom Burggrafenamt (16,8 Prozent) und dem Überetsch-Unterland (16,0 Prozent). Die meisten Landesbediensteten hatten ihren Wohnsitz in der Gemeinde Bozen (2.801 Personen).

In der Gemeinde Unsere Liebe Frau im Walde – St. Felix war der Anteil der Bediensteten der Landesverwaltung an der Wohnbevölkerung am größten (5,3 Prozent der Gemeindebevölkerung waren Bedienstete der Landesverwaltung), gefolgt von Jenesien (3,7 Prozent). Den niedrigsten Anteil an Landesbediensteten hatten die Gemeinde Corvara (0,6 Prozent) und Sexten (0,7 Prozent).

Über 7.000 pendeln in andere Gemeinde

Im Landesdienst arbeiteten 5.191 Personen, die Arbeitsort und Wohnort in derselben Gemeinde hatten. 7.189 Personen pendelten für ihre Arbeit im Landesdienst in eine andere Gemeinde Südtirols.

Die meisten Personen, die nicht pendelten, also deren Wohnsitz und Arbeitsort in derselben Gemeinde lag, lebten und arbeiteten in Bozen (2.550 Landesbedienstete), gefolgt von Meran (478), Brixen (317), Bruneck (259) und Leifers (92).

Leifers mit meisten Auspendelnden

Am meisten Auspendler, das heißt Personen, die in einer Gemeinde wohnhaft waren, aber in einer anderen Gemeinde arbeiteten, wohnten in Leifers (380 Landesbedienstete), gefolgt von Eppan an der Weinstraße (287), Bozen (251), Meran (232) und Brixen (229). Am meisten Landesbedienstete pendelten nach Bozen (2.518 Einpendelnde), gefolgt von Meran (632), Bruneck (600), Brixen (533) und Auer (244).

Männer pendeln häufiger als Frauen

Im Landesdienst pendelten Männer häufiger als Frauen: 66,9 Prozent der männlichen Bediensteten waren Pendler, bei den Frauen lag der Anteil bei 54,4 Prozent. Mit zunehmendem Alter nahm der Pendleranteil ab: Am höchsten war er in der Altersklasse bis 29 Jahre (69,5 Prozent), am niedrigsten bei den Landesbediensteten im Alter von 60 Jahren und älter (44,6 Prozent).

In allen Altersklassen war der Anteil der pendelnden Männer um 10,3 bis 14,7 Prozentpunkte höher als jener der Frauen. Am geringsten war der Unterschied in der Altersklasse 30-39 Jahre, wo 66,3 Prozent der Männer und 62,1 Prozent der Frauen pendelten.

Straßendienst mit höchstem Pendelanteil

Bei den einzelnen Körperschaften der Landesverwaltung war der Pendelanteil unter den Bediensteten des Straßendienstes am höchsten (91 Prozent) und unter den Bediensteten der Landesverwaltung im engeren Sinn am niedrigsten (53,8 Prozent). Von den Führungskräften (einheitlicher Führungsstellenplan) pendelten 58,9 Prozent vom Wohnsitz zum Arbeitsort.

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite