Osterverkehr 2026 in Tirol: Mehr Unfälle, aber kein Todesopfer

Trotz der hohen Verkehrsdichte fällt die Bilanz in einem entscheidenden Punkt positiv aus: Zwischen Karfreitag und Ostermontag gab es in Tirol keinen tödlichen Verkehrsunfall. Allerdings stieg die Zahl der Unfälle mit Personenschaden im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden 34 Unfälle registriert, bei denen 40 Menschen verletzt wurden. Hauptursachen waren laut Polizei nicht angepasste Geschwindigkeit, Unachtsamkeit sowie Vorrangverletzungen.
Auch die Polizei war verstärkt im Einsatz und setzte gezielte Kontrollen auf Autobahnen sowie Landes- und Gemeindestraßen um. Dabei wurden über 5.600 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Zudem zog die Exekutive 51 alkoholisierte und 17 unter Drogeneinfluss stehende Lenker aus dem Verkehr. 55 Personen mussten ihren Führerschein vorläufig abgeben.
Ein besonders drastischer Fall ereignete sich auf der Fernpassstraße: Ein 21-jähriger Autofahrer überschritt die erlaubte Geschwindigkeit um 72 km/h. Sein Fahrzeug wurde beschlagnahmt, der Führerschein abgenommen.
Die Polizei betont, dass neben verstärkten Kontrollen vor allem die Eigenverantwortung der Verkehrsteilnehmer entscheidend für mehr Sicherheit auf den Straßen bleibt.






