Lawinenabgang: Zwei Amerikaner verschüttet

Die beiden Männer starteten einer Hütte zu einer alpinen Skihochtour mit dem Ziel, den Gipfel des Hinteren Wilden Turms zu besteigen. Im Aufstieg über den Verborgen-Berg-Ferner entschieden sie sich, eine steile, südöstlich ausgerichtete Rinne in Richtung Gipfel zu durchsteigen. Nachdem sie den Kamm oberhalb der Rinne erreicht haben, schulterten sie ihre Schier und stiegen zu Fuß weiter.
Gegen 13.30 Uhr löste der Vorausgehende am Kamm eine Schneebrettlawine aus. Beide Männer wurden erfasst und rund 200 Meter mitgerissen. Beim Stillstand der Lawine war einer der beiden bis zu den Schultern teilverschüttet. Wie die Polizei berichtet, konnte sich selbst befreien und blieb unverletzt. Sein Begleiter war vollständig verschüttet, lediglich ein Arm ragte noch aus den Schneemassen. Der unverletzt Gebliebene schaufelte ihn sofort aus. Der Mann war bei Bewusstsein, hatte jedoch eine schwere Schulterverletzung erlitten.
Ein dritter Alpinist hatte den Lawinenabgang vom Vorderen Wilden Turm aus beobachtet und den Notruf abgesetzt. Der Verletzte wurde vom Notarzthubschrauber in die Universitätsklinik Innsbruck geflogen. Sein Begleiter wurde vom Polizeihubschrauber unverletzt zur Franz Senn Hütte ausgeflogen.






