Südtirol stärkt Mahlzeitangebote für Senioren

Neun Seniorenmensen gibt es derzeit in Südtirol und zwar in Lana, Naturns, Bruneck, Leifers, Schlanders, Mals, Meran und Bozen. Im Jahr 2024 wurden dort fast 90.000 Essen ausgegeben, das Land unterstützte die Mensen mit rund 600.000 Euro aus dem Sozialfonds. Wo es noch keine Mensa gibt, können ältere Menschen den Dienst „Essen ohne Zustellung“ nutzen: Dabei wurde mit Gasthäusern, Seniorenwohnheimen und anderen Anbietern eine Vereinbarung getroffen, das Angebot umfasst je nach Ortschaft ein Mittagessen an vier bis sieben Tagen pro Woche. Im Vorjahr wurden über 42.000 solcher Mahlzeiten ausgegeben, berichtet das LPA in einer Aussendung. Wer den Ausgabeort nicht selbst erreichen kann, hat außerdem die Möglichkeit, „Essen auf Rädern“ zu bestellen. 2024 wurden dabei über 371.000 Essen geliefert.
Mehrere Gemeinden, darunter Bruneck, Pfalzen, Eppan, Freienfeld und Sarntal, bieten zudem einen von der Gemeinde finanzierten Mittagstisch an.
Weiterer Ausbau geplant
Demnächst sollen drei neue Seniorenmensen in Vahrn, Bruneck und Bozen dazukommen. Auch der Dienst „Essen ohne Zustellung“ wird unter anderem in Innichen, Niederdorf, Ahrntal, St. Martin in Thurn, Martell, Latsch, Schlanders, Mals und Taufers im Münstertal ausgebaut. Neue Mittagstische sind in Dorf Tirol, Kiens und Niederdorf geplant, weitere Gemeinden prüfen derzeit den Bedarf.
Soziallandesrätin Rosmarie Pamer betont die doppelte Funktion dieser Dienste: „Abgesehen vom gesundheitlichen Aspekt erfüllen diese Dienste eine wichtige soziale Funktion: Ältere Menschen kommen zusammen, essen gemeinsam und tauschen sich aus. Gerade deshalb wollen wir diese Dienste weiter ausbauen.“






