von lif 03.04.2026 15:27 Uhr

Tirol tritt kräftig in die Pedale

Die Tiroler radeln immer mehr. Die aktuellen Zahlen zeigen einen klaren Trend.

APA/dpa

An den 44 Radzählstellen in Tirol wurden 2025 insgesamt 11,4 Millionen Fahrten registriert. Wie das Land Tirol in einer Aussendung berichtet, ist das um 300.000 mehr als im Vorjahr, ein Plus von drei Prozent. Außerhalb von Innsbruck fiel das Wachstum mit vier Prozent sogar noch deutlicher aus. Die meistbefahrene Zählstelle bleibt der Burggraben in Innsbruck mit rund 4.000 registrierten Fahrten pro Tag.

Das Land Tirol investierte 2025 insgesamt sieben Millionen Euro in den Ausbau der Radweginfrastruktur. Fertiggestellt wurden unter anderem ein Abschnitt des Stubaitalradwegs zwischen Telfes und Unterberg sowie eine neue Unterführung in Mieders. Im Bezirk Reutte wurde der Lechradweg bei Pflach und Musau saniert. Ende 2025 verfügte Tirol über 43 Radwanderwege mit mehr als 1.200 Kilometern, 706 Mountainbikerouten und 209 Singletrails.

Radfahren als Gesundheitsvorsorge

Regelmäßiges Radfahren ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Gesundheit. Laut WHO senkt ein aktiver Schul- oder Arbeitsweg das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen um zehn Prozent. In Österreich schafft es jedoch nur rund ein Viertel der Bevölkerung, täglich genug Bewegung in den Alltag zu integrieren – mit Folgekosten von rund 2,4 Milliarden Euro pro Jahr im Gesundheitssystem.

„Tirol radelt" 2026 hat begonnen

Noch bis 30. September läuft die Mitmach-Aktion „Tirol radelt“. Alle zurückgelegten Radwege können über die Österreich-radelt-App oder die Website eingetragen werden. Für sich selbst, die Gemeinde, den Arbeitgeber oder einen Verein. Unter allen Teilnehmern, die mehr als 100 Kilometer radeln, werden Preise verlost. 2025 machten 7.000 Personen mit und legten gemeinsam mehr als sechs Millionen Kilometer zurück.

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