von mmh 02.04.2026 12:57 Uhr

Kinderbetreuung in Tirol: Fortschritte, aber Probleme bleiben

Die Liste Fritz sieht bei der Kinderbetreuung in Tirol zwar erste Fortschritte, ortet aber weiterhin großen Klärungsbedarf. Parteichefin Andrea Haselwanter-Schneider begrüßt, dass über die Plattform „Frida“ bereits 85 Prozent der Kinder einen Betreuungsplatz erhalten haben. Gleichzeitig seien jedoch zentrale Fragen weiterhin ungeklärt.

Andrea Haselwanter-Schneider(Foto: Liste Fritz)

Kosten und Organisation sorgen für Unsicherheit

„Für viele Eltern ist noch immer nicht klar, was die Betreuung schlussendlich kosten wird“, erklärt Haselwanter-Schneider. Ebenso offen sei die Organisation des Transports, wenn Kinder einen Betreuungsplatz außerhalb ihrer Heimatgemeinde erhalten.

Unklar ist laut Liste Fritz auch, wer die entstehenden Kosten übernimmt. Diese Unsicherheiten betreffen nicht nur Eltern, sondern auch zahlreiche Gemeinden. Werden Kinder außerhalb ihrer Wohnortgemeinde betreut, stelle sich die Frage, welche Gemeinde für welche Kosten aufkommen muss.

Noch immer viele Kinder ohne Platz

Trotz der Fortschritte haben rund 1500 Kinder in Tirol weiterhin keinen Betreuungsplatz. Die Liste Fritz kündigt an, genau zu prüfen, wie das Land die Plätze vermittelt.

„Das wird wohl der Elchtest werden“, so Haselwanter-Schneider. Man vermisse derzeit noch einen klar erkennbaren Mehrwert für Eltern und Gemeinden, sei jedoch offen dafür, sich von den verantwortlichen Parteien positiv überraschen zu lassen.

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite