Team K kritisiert Kürzung des Pendlergelds

Kürzungen treffen Pendler in schwieriger Lage
Die Südtiroler Landesregierung hat im Februar 2026 beschlossen, die Fahrtkostenbeiträge für Pendler in allen vier Beitragsstufen um jeweils 250 Euro zu reduzieren. Dies betrifft die Stufen von 900 auf 650 Euro, von 800 auf 550 Euro, von 700 auf 450 Euro und von 600 auf 350 Euro. Die Entscheidung fällt in einer Phase, in der die Kosten für den Arbeitsweg unverändert hoch sind.
Die Team K Landtagsabgeordnete Maria Elisabeth Rieder kritisiert die Maßnahme in einer Aussendung scharf: „Wenn mehr Menschen Unterstützung brauchen, dann ist das ein deutliches Signal für steigenden Druck – und kein Grund, die Beiträge zu kürzen. Die Entwicklung zeigt klar: Immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind auf Unterstützung angewiesen, um ihren Arbeitsweg bewältigen zu können. Gleichzeitig bleiben die Treibstoffpreise hoch, während die Löhne nicht im gleichen Ausmaß steigen.“
Kritik an Prioritätensetzung und sozialer Verantwortung
Rieder bemängelt insbesondere die Prioritätensetzung der Landesregierung: Große Ausgaben würden schnell bewilligt, während bei der täglichen Belastung der Pendler gespart werde. Besonders betroffen seien Menschen in peripheren Gebieten, Beschäftigte im Schichtdienst sowie jene ohne ausreichende öffentliche Verkehrsanbindung.






