von mmh 29.03.2026 11:49 Uhr

„Nicht mehr Herr im Haus“: FPÖ attackiert Landeshauptmann Mattle

Die FPÖ Tirol übt erneut massive Kritik an der schwarz-roten Landesregierung in Tirol. FPÖ-Nationalrat Christoph Steiner spricht von einer „Streithanselkoalition“ und wirft Landeshauptmann Anton Mattle Führungsversagen vor.

APA/ROLAND SCHLAGER

Streit in der Landesregierung sorgt für politische Spannungen

Auslöser der aktuellen Debatte ist ein öffentlicher Schlagabtausch innerhalb der Regierungskoalition. Zillertalbahn-Aufsichtsratschef NR Hörl (ÖVP) hatte laut FPÖ in der Tiroler Tageszeitung Verkehrslandesrat Zumtobel (SPÖ) scharf attackiert und ihn als „größten Hemmschuh“ Tirols bezeichnet.

Für Steiner sei dies ein weiterer Beweis für die Situation in der Landesregierung: „Der offene Schlagabtausch innerhalb der schwarz-roten Landesregierung erreicht heute einen neuen Höhepunkt. Zillertalbahn-Aufsichtsratschef NR Hörl (ÖVP) attackiert in der Tiroler Tageszeitung Verkehrslandesrat Zumtobel (SPÖ) mit ungewohnter Schärfe und nennt ihn den „größten Hemmschuh“ Tirols. Damit bestätigt ein hochrangiger ÖVP-Politiker öffentlich, was die FPÖ seit Langem kritisiert: Diese Koalition ist schon längst handlungsunfähig, überfordert und zerstritten“, kritisiert der Tiroler FPÖ-Nationalrat Christoph Steiner.

Kritik an Landeshauptmann Mattle

Die FPÖ richtet ihre Kritik auch direkt an Landeshauptmann Anton Mattle. Dieser habe laut Steiner die Kontrolle über seine Koalition verloren.

Steiner erklärt dazu: „Anton Mattle hat seine Koalition offensichtlich nicht mehr im Griff. Statt klare Führung zu zeigen, lässt er zu, dass Tirol in öffentlichem Streit, gegenseitigen Schuldzuweisungen und totalem Stillstand versinkt. Das ÖVP Prestigeprojekt Zillertalbahn – seit Jahren in der Warteschleife – ist nur das sichtbarste Symptom eines tieferen Führungsversagens.“

Vorwurf von Stillstand und Chaos

In der Stellungnahme heißt es weiter, die Landesregierung sei „schon längst überfordert mit den Herausforderungen in Tirol“. Statt Leadership gebe es „nur noch Chaos, öffentlichen Streit, Stillstand und gegenseitige Schuldzuweisungen“.

Abschließend betont Steiner: „Genau das ist kein Regieren – das ist Führungsversagen auf höchster Ebene. Die Tirolerinnen und Tiroler haben ein Recht auf eine handlungsfähige Landesregierung und keine tägliche Seifenoper aus dem Landhaus.“

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