Houthi-Miliz feuert erneut Raketen und Drohnen auf Israel ab

Das israelische Militär wiederum will nach Darstellung eines Sprechers die iranische Waffenproduktion „in wenigen Tagen“ weitgehend zerstört haben. Die Streitkräfte würden in diesem Zeitraum „die Angriffe auf alle wichtigen Komponenten der (iranischen) Militärindustrie abschließen“, sagte Armeesprecher Effie Defrin am Samstagabend. „Das bedeutet, dass wir den Großteil der militärischen Produktionskapazitäten zerstören haben werden.“
Erneut Angriffe auf Golfstaaten
Unterdessen dauern die iranischen Gegenangriffe an. Mehrere Golfstaaten meldeten erneut Schäden nach Angriffen aus dem Iran. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde nach Angaben des Betreibers bei einem iranischen Raketen- und Drohnenangriff ein Metallwerk schwer beschädigt. Das Werk befindet sich in der Khalifa Industrial Zone Abu Dhabi. Eine nicht näher genannte Anzahl von Mitarbeitern sei verletzt worden, hieß es vom Betreiber.
Aus Katar hieß es am frühen Samstagabend (Ortszeit), das Golfemirat sei im Laufe des Tages Ziel eines Angriffs mit mehreren aus dem Iran gestarteten Drohnen gewesen. Alle Drohnen seien erfolgreich abgefangen worden, teilte das Verteidigungsministerium weiter mit. Davor hatte bereits Kuwait von Beschuss durch Drohnen berichtet. Einige der Angriffe hätten auf die Umgebung des internationalen Flughafens von Kuwait gezielt und erhebliche Schäden am Radarsystem verursacht. Verletzte gebe es nicht.
Derweil wurde in der kurdischen Autonomieregion im Norden des Iraks die Residenz des Präsidenten Nechirvan Barzani angegriffen. Barzani sagte dem kurdischen Medienportal „Rudaw“, der Angriff in der Stadt Duhok am Samstag stelle „eine gefährliche Eskalation für den gesamten Irak“ dar.
Zur selben Zeit wurden in der Region Kurdistan laut „Rudaw“ mehr als ein halbes Dutzend Drohnenangriffe registriert. Bisher hat sich niemand zu den Angriffen bekannt. Zuletzt hatten sowohl der Iran als auch proiranische Milizen im Irak Angriffe auf die Kurdenregion für sich reklamiert. Die USA machten „Stellvertreter der iranischen Terror-Milizen im Irak“ dafür verantwortlich.
APA
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