Bibergipfel in Kufstein: Ruf nach klaren Regeln im Umgang mit dem Nager

Zwar stehen Biber seit ihrer Wiederansiedlung in Tirol unter Schutz, doch in mehreren Gemeinden nimmt die Kritik zu. Besonders dort, wo ihre Aktivitäten Infrastruktur oder Naherholungsräume betreffen, wird der Handlungsdruck größer.
Ein Beispiel ist die Gemeinde Breitenbach am Inn, wo entlang des Fellenthaler Bachs immer wieder Bäume durch Biber gefällt werden und dadurch Sicherheitsrisiken entstehen. Bürgermeister Josef Auer sieht die Situation kritisch, da die Kontrollen kaum mit der Geschwindigkeit der Schäden mithalten können.
Beim Gipfel wurden daher nicht nur mögliche Maßnahmen diskutiert, sondern auch Fragen zu Entschädigungen und Unterstützung für Betroffene aufgeworfen. Einig waren sich viele Beteiligte darin, dass es vor allem dort klare Lösungen braucht, wo die Interessen von Mensch, Natur und Wirtschaft aufeinandertreffen.
Andreas Raffeiner






