Brand in Justizanstalt Innsbruck– Zwei Insassen verhindern Schlimmeres

Bereits bevor die Betriebsfeuerwehr eingreifen konnte, griffen zwei Insassen, ein 36-jähriger Österreicher und ein 36-jähriger Türke, beherzt selbst zur Tat und begannen, das Feuer mit einem Gartenschlauch zu bekämpfen.
Feuerwehr löscht Brand
Die Betriebsfeuerwehr der Justizanstalt konnte das Feuer schließlich vollständig mit einem Schaumfeuerlöscher löschen und die Räumlichkeiten belüften. Dabei zog sich der österreichische Insasse eine leichte Brandverletzung am Kopf zu. Sein Mithäftling wurde zunächst mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die Klinik Innsbruck gebracht. Nachdem sich diese Sorge nicht bestätigte, kehrte er wieder in die Justizanstalt zurück.
Keine Hinweise auf Brandstiftung
Ermittlungen zufolge gibt es bisher keinerlei Anzeichen dafür, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde. Die Ursache wird als unglücklicher Zwischenfall in einem Restmüllcontainer eingestuft.
Die schnelle Reaktion der beiden Insassen und der Betriebsfeuerwehr verhinderte offenbar Schlimmeres und sorgte dafür, dass die Werkstätten rasch wieder belüftet und sicher genutzt werden konnten.






